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16. Januar 2012

Kluge Gedanken und etwas fürs Herz

650 Teilnehmer erleben einen Neujahrsempfang, der in mancher Hinsicht Maßstäbe gesetzt hat.

  1. Die Mitglieder des Chors International steckten die Besucher des Neujahrsempfangs mit ihrer Lebensfreude an. Foto: Hannes Lauber

WEIL AM RHEIN. 650 Besucher folgten am Freitag der Einladung von OB Dietz zum Neujahrsempfang, der sich durch dreierlei von den Treffen der vergangenen Jahre abhob: ein sehr anrührendes Grußwort von Huningues Maire Deichtmann, ein mitreißender Chor und auffallend viele junge Gesichter.

Stattlich war aber auch die Reihe der Ehrengäste: Alt-OB Boll war ebenso dabei, wie Minister Stickelberger, die Abgeordneten Schuster, Lusche und Frey, aber auch der alte und der designierte Landrat, Walter Schneider und Marion Dammann, sowie stattliche Abordnungen aus Basel und dem Elsass. Das mag sich bei den Besuchern, die beim Stehempfang, sofern sie den Vergleich hatten, die Feier fast durchweg als eine der besonders gelungenen bezeichneten, ebenso festgesetzt haben, wie die Rede des OB, der weniger auf Fakten abhob und dafür noch etwas mehr als sonst an Gemeinsinn und Engagement appellierte und – auffallend – gleich zweimal den Mitarbeitern in der Verwaltung ausdrücklich Lob zollte.

Bewegend war auch das Grußwort von Maire Jean-Marc Deichtmann aus Huningue (siehe Bericht unten), der schon bei der Weiler Gedenkfeier zum Volkstrauertag als erster französischer Bürgermeister gesprochen hatte und dem Dietz nun versicherte, dass Huningue und Weil am Rhein verlässliche Partner und unverzichtbare Säulen der trinationalen Region seien: "Gemeinsam können wir viel zur Entwicklung im Eurodistrikt beitragen", sagte Dietz.

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Den traditionellen Neujahrsgruß überbrachten danach Paula Röttele und Bernhard Nopper verbunden mit einer kleinen, ins Alemannische übertragenen Geschichte von Goethes Mutter.

Als musikalische Überraschung setzte schließlich der von Lucia Katzenstein geführte Chor International aus Haltingen, dem in Weil und Umgebung lebende Sängerinnen und Sänger aus Südamerika, USA und Europa angehören, mit vier Liedern und ansteckender Begeisterung einen ganz besonderen Akzent, der bei den Zuhörern enorm nachhallte. Zum Schluss gehörte die Bühne aber noch einmal der Orchestergesellschaft, die mit Dirigent Uhlenhut und dem Radetzky-Marsch zum Stehempfang im Foyer überleitete.

Autor: Hannes Lauber