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31. März 2010 12:03 Uhr

Hallenfreizeitbad

Laguna-Bad: Sanierung oder Abriss?

Das Badeland Laguna hat nur eine Zukunft, wenn es umfassend saniert und modernisiert wird. Die Stadt Weil am Rhein muss sich nun entscheiden, ob sie mehrere Millionen Euro investiert oder das Bad abreißt und in eine grüne Wiese verwandelt.

  1. Das Badeland Laguna muss in den kommenden Jahren mit Millionenaufwand saniert oder abgerissen werden. Foto: Privat

Seit 2008 beschäftigen sich Fachleute mit der Frage, welcher Aufwand erforderlich ist, um das 30 Jahre alte Hallenfreizeitbad Laguna samt angeschlossenem Saunapark und Freibad für die Zukunft fit zu machen. Am Dienstag hat die Stadtverwaltung nun dem Gemeinderat drei Varianten vorgelegt, wie man mit dem Problemfall Laguna umgehen könnte.

Plan A sieht den kompletten Rückbau des Bades und die Umwandlung in eine grüne Wiese vor. Hierfür entstünden Kosten von 6,3 Millionen Euro. Darüber hinaus müsste die Stadt aber keine Folgekosten tragen.

Plan B geht von einem Abriss des Freibades sowie einer Modernisierung von Badeland und Sauna aus. Dafür müsste man 16,5 Millionen Euro veranschlagen. Die Betriebskosten könnte das Bad in diesem Fall aus eigener Kraft erwirtschaften, für die Bedienung der Kapitalkosten müsste die Stadt jedoch einen jährlichen Zuschuss von 413 000 Euro aufbringen.

Plan C schließlich würde den Abriss des Badelandes und die Modernisierung von Freibad und Sauna umfassen. Hierfür beliefe sich der Finanzbedarf auf 10,5 Millionen Euro. Trotz der niedrigeren Investitionskosten würde in diesem Fall der städtische Zuschuss mit jährlich 848.000 Euro deutlich höher ausfallen, weil mit Freibad und Sauna erheblich weniger Einnahmen erwirtschaftet werden können.

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Die Fachleute empfehlen, die Sanierung des Bades in den nächsten ein bis drei Jahren in Angriff zu nehmen. Eine Entscheidung war am Dienstag im Gemeinderat daher nicht vorgesehen. Verschiedene Stadträte forderten die Verwaltung allerdings auf, auch einen Plan D vorzulegen, der die finanziellen Folgen einer Komplettsanierung darlegt. Der von der Stadt zu leistende jährliche Defizitausgleich würde in diesem Fall noch höher ausfallen.

Autor: nn