Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

15. November 2017

Leserbriefe

MOBILITÄTSKONZEPT
Stopp and Go erhöht CO2-Emissionen
Zur Klimafreundlichkeit verkehrslenkender Maßnahmen meldet sich ein Leser zu Wort:
Ziel der klimafreundlichen Mobilität ist die Senkung der CO2-Emissionen. Bevor die berufenen Verkehrsexperten ihre Vorschläge präsentieren, könnte die Stadtverwaltung schon tätig werden, indem sie die Verkehrsmaßnahmen korrigiert, die sich nicht bewährt haben, was zu dem genannten Ziel beitragen würde. An erster Stelle denke ich dabei an frühere Vorrangstraßen, die zu einer Rechts-Vor-Links-Regelung degradiert worden sind, was abgesehen von einer erhöhten Unfallgefahr den Verkehrsfluss hemmt und damit einen Stopp-and-Go-Verkehr fördert, also ständiges Bremsen und Beschleunigen verursacht. Dies steigert die CO2-Emissionen. Betroffen sind vor allem die Römerstraße, die Hinterdorfstraße und der Hauptstraßenabschnitt in Altweil. Zurzeit fahren rund 10 000 Fahrzeuge täglich durch die Hauptstraße zwischen Läublinpark und Europaplatz. 12 000 Fahrzeuge passieren den Schlaufenkreisel. Diese Situation schreit geradezu nach einer autofreien Fußgängerzone, die sich die Bevölkerung seit langem wünscht. Warum soll sie – wenn überhaupt – erst in einer späteren Umbauphase kommen? Welches Argument rechtfertigt bei einer völlig ungesicherten Finanzierung das unverdrossene Festhalten an der Tramverlängerung, wo es doch eine bessere Alternative in Form eines Citybussystems gibt, mit dem die Bürger zum gewünschten Verzicht auf das eigene Auto im Stadtgebiet animiert werden können? Erst dann tritt der erwartete Effekt ein.Klaus Wittkämper, Weil am Rhein

Werbung

Autor: Klaus Wittkämper, Weil am Rhein