Nur sechs Geschäfte dabei

nos

Von nos

Mo, 08. Februar 2016

Weil am Rhein

Auszeichnung für das fasnächtlichste Schaufenster geht an die Buchhandlung Müller.

WEIL AM RHEIN (nos). Die IG Straßenfasnacht kürte in diesem Jahr die Buchhandlung Müller zum Gewinner des fastnächtlichen Schaufensterwettbewerbes. Bei dem bereits zum dritten Mal ausgelobten Wettbewerb siegte Geschäftsinhaber Irimbert Kastl zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen knapp vor der Firma Asal Innenausstattung und dem Friseursalon Peter Hauth, der Dritter wurde.

IG Vorsitzender Uwe Wissler gratulierte Irimbert Kastl, dankte ihm und seinen Mitarbeiterinnen für die Teilnahme und überreichte die diesjährige Trophäe mit der Auszeichnung "Fasnächtlichstes Schaufenster von Weil am Rhein 2016", während sein Stellvertreter Markus Pittorf und Beisitzer Marcel Eichin das Apéro mit Sekt, Berlinern und Fastenwaien richteten. Die Guggemusik Zinke-Waggis umrahmten musikalisch die Feierstunde mit einem Ständchen.

"Wir haben die Gelegenheit gerne wahrgenommen und nehmen bei solchen Anlässen immer teil", bemerkte der Buchhändler und gab die Lorbeeren gleich an seine Mitarbeiterin Madleen Pazschke, die die Gestaltung des Schaufensters übernahm. Dort sind Waggis und Bilder des Burrefasnachtsumzuges sowie ein Häs der Zinke-Waggis und eine Girlande aus Stoff zu sehen.

Die Jury, bestehend aus OB Wolfgang Dietz, Kulturamtsleiter Tonio Paßlick, Polizeichefin Kathrin Mutter, Bundestagsabgeordnetem Armin Schuster, Daniela Heim, Leiterin der Tourist-Information und Benjamin Bielawski vom Kulturamt hatte die nicht leichte Aufgabe, die originellste und närrischste Dekoration zu bestimmen. "Eigentlich hätten alle drei den ersten Preis verdient", bemerkte Tonio Paßlick, alle seien sehr kreativ, überall sei der Witz und der Charme der Fasnacht integriert. Weiter bedauerte er sehr, dass sich nicht mehr Geschäfte an dem Wettbewerb beteiligten, schließlich trüge es zum Stadtbild bei.

"Was sollen wir noch alles machen" schlug auch Uwe Wissler in die gleiche Kerbe. Alle Geschäftsleute wurden angeschrieben, Flyer zugesandt, Fastnachtsutensilien würden zur Verfügung gestellt oder die Cliquen können auch die gesamte Dekoration übernehmen, aber die Resonanz war ernüchternd. Es sei doch eine Visitenkarte, das Schaufenster entsprechend zu dekorieren, so Wissler. Waren es bei der Premiere noch siebzehn Geschäfte, sank die Teilnahme im vergangenen Jahr auf acht und diesmal nahmen nur sechs daran teil. "Für das nächste Jahr müssen wir uns etwas einfallen lassen", teilte der enttäuschte Vorsitzende mit.