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17. Juli 2017

Schöne Stunden im Herzen Haltingens

Zweitägiges Straßenfest zur 1250-Jahr-Feier ist ein voller Erfolg.

  1. Longdrink aus dem Einkaufswagen Foto: Hannes Lauber

  2. Am Abend nach getaner Arbeit: Die Landfrauen stoßen auf das erfolgreich verlaufene Jubiläumsfest an. Foto: Lauber

  3. Immer im Mittelpunkt: Haltingen Foto: Hannes Lauber

  4. Zufrieden: Gleßner und Walliser Foto: Hannes Lauber

  5. Ein Schwätzchen auf der Bank – dazu gab’s am Fest viel Gelegenheit. Foto: Hannes Lauber

  6. Longdrink aus dem Einkaufswagen Foto: Hannes Lauber

  7. Im Hof des Anwesens Hütter: Da möchte man doch am liebsten sitzenbleiben und gar nicht mehr aufstehen. Foto: Hannes Lauber

  8. Rennsimulator im Rennwagen Foto: Hannes Lauber

  9. Konzentriert bei der Sache: Akkordeonspielerinnen auf dem Schulhof (links) und die Sängerinnen des Chors „Cantabella“, deren Vortrag auf der Bühne unter den Kastanien viele verfolgten. Foto: Hannes Lauber

  10. Foto: Hannes Lauber

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN. Lob von allen Seiten gab es am Samstag und Sonntag für das Fest anlässlich der 1250-Jahr-Feier von Haltingen. Denn was vielen Straßenfesten inzwischen fehlt, nämlich Festwirtschaften in lauschigen Winkeln und alten Anwesen, das konnte die Haltinger Jubelfeier zur Freude vieler Besucher vorweisen. Wenig verwunderlich war es daher, dass mancher Gast wissen wollte, wann es eine Neuauflage geben würde. Doch Ortsvorsteher Gleßner winkte ab: Dieser Aufwand sei nur für besondere Anlässe wie ein Ortsjubiläum zu leisten.

Jedenfalls hat sich der Aufwand gelohnt, das kann man mit Fug und Recht behaupten. Schon bei der Festeröffnung am Samstag dankte Gustav Walliser deshalb dem Ortsvorsteher und dem Festkomitee, die Enormes geleistet hätten. Gleßner hatte zuvor die Besucher begrüßt und besonders OB Dietz, den Abgeordneten Stickelberger und den Bad Bellinger Bürgermeister Hoffmann hervorgehoben. Danach hieß es ausschwärmen und das Fest genießen. Und das taten, je mehr es gegen Abend ging, immer mehr Menschen, so dass die Festwirte schon bald in die ersten Engpässe kamen. Noch ehe es dunkel wurde, gingen etwa die Schaschlik aus, bei den Landfrauen wurde sogar der Wurstsalat knapp und am Sonntag lieferte Metzger Hagin seine letzten Fleischreserven aus, die er am Samstag noch kurzfristig aufgestockt hatte.

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Die Festbesucher sprachen aber nicht nur den Festküchen zu, sondern genossen es, mit Winkeln im Herzen Haltingens Bekanntschaft zu machen, die sie sonst noch nicht gesehen hatten: den schönen Innenhof des Weinguts Hagin etwa, wo die Sänger ihr Domizil hatten, oder das weitläufige Areal Hütter, wo die Landfrauen wirteten. Viel Zuspruch fand außerdem Ulrich Wössners Angebot, sein altes Haus aus dem 16. Jahrhundert zu besichtigen. Und dasselbe galt für die Ausstellung mit alten Ansichten von Haltingen im evangelischen Gemeindehaus.

Kurzum: Die Haltinger und die Besucher von auswärts erlebten auf dem Festgelände zwischen Rathaus und Alter Schule zwei angenehme und harmonische Tage, die noch dazu vom Wetter verwöhnt wurden. Was will man mehr.

AUCH DAS NOCH

Film über Haltingen von Michael Sesiani

Filme über Haltingen gibt es anlässlich der 1250-Jahr-Feier nun gleich zwei. Einen hat Dieter Zöbelin gedreht, er war während des Festes am Wochenende mehrfach in der Ortsverwaltung zu sehen. Außerdem gibt es noch einen zweiten, den Michael Sesiani in Eigenregie zusammengestellt hat. Sein 17 Minuten langer Beitrag zum Jubiläum steht im Internet für jedermann zur Verfügung und findet sich unter der Adresse mehr.bz/filmsesiani  

Autor: nn

Autor: Hannes Lauber