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23. August 2014

Schuster will ESV helfen

Finanzprobleme durch Defizit an Schießanlage / Mieter fehlt.

  1. Armin Schuster, Alfred Schoene und Berthold Schlageter (von links) auf der ESV-Schießanlage. Foto: zVg

WEIL AM RHEIN (BZ). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster will seine Kontakte zur Bahnspitze für den Eisenbahner Sportverein (ESV) einsetzen. Der ESV hat finanzielle Probleme mit der von ihm genutzten Schießanlage. Im Zuge der Polizeireform ist die Polizei nämlich als Mieter der Schießanlage ausgefallen, weil die Polizisten das Schießen nun nicht mehr in Weil am Rhein, sondern bei Freiburg trainieren. Dem ESV fehlen dadurch Mieteinnahmen von jährlich 6500 Euro – exakt der Betrag, der jedes Jahr an die DB Immobilien abgeführt werden muss. Außerdem bezahlt der Eisenbahner Sportverein für den Unterhalt der Anlage 3500 Euro im Jahr. Die Finanzierung des Gesamtbetrages von 10 000 Euro jährlich bereitet den Vereinsverantwortlichen um Kassierer Berthold Schlageter Kopfzerbrechen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster machte dem ESV-Hauptvorstand bei seinem Besuch wenig Hoffnung, dass Zoll, Landes- oder Bundespolizei künftig als Mieter in Frage kommen könnten. Schuster will aber für den ESV Kontakte zur Bahnspitze herstellen, um eine Reduzierung der Kosten und eine für beide Seiten zufriedenstellende Situation zu erreichen. Laut ESV-Vorstandsmitglied Alfred Schoene hat der Bau der Schießanlage rund 600 000 Euro gekostet. Der Neubau war 1998 notwendig geworden, weil die alte Schießanlage der Zufahrt zum Umschlagbahnhof weichen musste.

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Autor: bz