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15. Oktober 2016

Schuster will illegale Einreisen verringern

Lob für Aktionsplan mit Schweiz.

WEIL AM RHEIN (BZ). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster hat sich angesichts der Verlagerung der Flüchtlingsrouten vom Balkan auf die Route Italien-Schweiz-Deutschland erfreut darüber gezeigt, dass sich Deutschland und die Schweiz nun auf einen gemeinsamen Aktionsplan geeinigt haben. Die derzeit rund 1000 illegalen Einreisen pro Monat – ein großer Teil davon über Weil – seien zu viel und müssten reduziert werden.

In Weil am Rhein sei die Verlagerung der Hauptflüchtlingsroute nach Deutschland besonders spürbar, so Schuster. Er sieht die Stadt daher in einer Sondersituation. Das Schweizer Ausschaffungsgefängnis liege direkt an der Grenze. Der 55er Bus schaffe eine einfache Verbindung von Basel. In den letzten Wochen hätten ihn Berichte von Weiler Bürgern erreicht, dass Migranten auf der Suche nach dem Bahnhof durch die Innenstadt irrten. OB Dietz habe ihm bestätigt, dass dadurch das Sicherheitsgefühl vieler Menschen tangiert sei, wenngleich die Sicherheitssituation unter Kontrolle sei.

Für Anfang November hat Schuster nun die Innenexperten der Union nach Weil am Rhein eingeladen, damit sie den Handlungsdruck vor Ort besser verstehen können: "Die Situation muss rasch besser werden."

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Autor: nn