Spende für tolles Netzwerk

Herbert Frey

Von Herbert Frey

Mi, 10. Januar 2018

Weil am Rhein

Angestelltenverband der Roche unterstützt Arbeit der Diakonie in Friedlingen mit 3000 Franken.

WEIL AM RHEIN. "Das ist eine stattliche Summe und ein tolles Zeichen der Anerkennung unserer Arbeit", versicherte Michael Schmitt-Mittermeier, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes im Landkreis Lörrach, gegenüber Dr. Michael Pantze, der am Dienstag im Mehrgenerationenhaus an der Riedlistraße im Namen des Angestelltenverbandes des Schweizer Konzerns Roche 3000 Franken als Spende überreichte.

Schmitt-Mittermeier, der Leiter der Weiler Dienststelle des Diakonischen Werkes, Volker Hentschel sowie die ebenfalls unter dem Dach der Diakonie im Mehrgenerationenhaus wirkende Migrationsberaterin Silvia Frank schilderten, wie vielfältig und nachhaltig sich die Präsenz der Diakonie in Friedlingen seit den achtziger Jahren entwickelt hat.

Über die Sozialarbeit an der Rheinschule kam die Diakonie mit Müttern in Kontakt, deren berufliche Biografien unterbrochen worden waren. Für diese organisierte man Angebote, die es erleichterten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Die Keimzelle des Mehrgenerationenhauses war geboren, in dem heute vor allem Menschen mit Migrationshintergrund und Frauen Beratungsstellen sowie niederschwellige Treff- und Anlaufpunkte wie Frauen- oder Themencafé finden.

Viele spontane Initiativen wie die Kinderkrippe oder die Stadtteilmütter haben sich institutionalisiert. Im Mehrgenerationenhaus fanden Stadtteilrunde, Stadtteilverein und der italienische Verein APE eine Heimat. Weil er wisse, wie wichtig die Arbeit der Diakonie für das Zusammenleben der Menschen in Friedlingen sei, habe er sie als Spendenempfängerin vorgeschlagen, sagte Pantze.

Dem Angestelltenverband der Roche, der rund 6000 Arbeitnehmer mit Einzelvertrag vertritt, stehen jährlich Gelder aus einer Kooperation mit einer Schweizer Krankenkasse zur Verteilung zur Verfügung. Dank Pantze profitierten in der Vergangenheit schon etliche soziale Initiativen in der Stadt von Zuwendungen des Verbandes der Roche. Diesem bleibt der Haltinger übrigens auch als Pensionär, der er seit Oktober ist, verbunden.

Damit die Diakonie ihr Netzwerk stetig ausbauen könne – neueste Idee ist das Anlegen eines Stadtteilgartens in Kooperation mit der Rheinschule – sei sie weiterhin auf Spenden und ehrenamtliches Engagement angewiesen, so Hentschel.