Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

06. Juli 2015

SPLITTER

Dass die Zusammenarbeit der Feuerwehren über die Grenzen hinweg funktioniert, zeigte der Besuch von hochrangigen Wehrleuten aus der Schweiz und Frankreich, an ihrer Spitze Edi Strub vom Basler Feuerwehrverein und Christian Demark, der neue Distriktskommandant aus Saint-Louis.

Dass man beim Jubiläum der Weiler Stadtabteilung auch nicht den Blick in die unmittelbare Nachbarschaft vergisst, zeigte OB Dietz in seiner Rede. Da gab er nämlich zu, dass die Haltinger Feuerwehr schon fünf Jahre vor der Weiler gegründet wurde, und dass die Märkter schon lange vor ihnen im 18. Jahrhundert eine Feuerspritze besaßen.

Dass ein Scheck gleich doppelte Freude auslösen kann, wurde am Ende der Festrede des OB deutlich. Als Dietz einen Scheck für die Kameradschaftskasse überreichte, merkte er an: "Nie war ein Scheck so wertvoll wie heute." Und fächelte sich damit zur Kühlung Luft zu, was ihm der Stadtbrandmeister dann auch nur allzu gern nachtat.

Dass ein bisschen Politik auch beim Feuerwehrjubiläum gemacht wird, nahmen die Gäste bei den Reden von Armin Schuster und Rainer Stickelberger zur Kenntnis. Der CDU-Bundestagsabgeordnete beklagte sich, dass der Zuschuss des Bundes bei Übergaben von Feuerwehrfahrzeugen meist übergangen werde, der SPD-Justizminister konterte, dass das Land ja eh viel mehr dafür zahle.

Werbung


Dass Feuerwehrleute nicht nur löschen, retten und bergen, sondern auch musizieren können, bewies der gemischte Spielmannszug Neuenburg und Weil am Rhein. Unter der Leitung von Michael Schiessel umrahmte er den Jubiläums-Festakt mit anspruchsvollen Musikstücken.

Dass die Feuerwehr und das Rote Kreuz nicht nur bei Einsätzen gut zusammenarbeiten, unterstrich DRK-Vorsitzender Klaus-Michael Effert, der nicht nur ein Grußwort, sondern als Jubiläumsgeschenk ein Fass Bier mitgebracht hatte.

Dass Effert damit sozusagen Gedanken gelesen hatte, konnte er nicht ahnen. Hatte doch Klaus Gempp am Ende seiner Begrüßung gesagt: "Ich freue mich auf viele anregende Gespräche – und auf ein kaltes Bier!"

Autor: jof