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18. Februar 2012 14:29 Uhr

Weil am Rhein

Stadt auf Personalsuche

Die Stadtverwaltung tut sich mit dem Besetzen von Stellen, vor allem im sozialen und technischen Bereich, immer schwerer. Seit mehr als einem Jahr wird ein Ingenieur gesucht, der Großbaumaßnahmen betreuen soll. Doch derzeit ist die Konkurrenz der Privatwirtschaft offenbar zu groß.

  1. Der Arbeitsmarkt hat sich verändert: Stellen zu besetzen, ist für die Stadt mitunter schwierig. Foto: Norbert Millauer

In echte Bedrängnis kommt das Bauamt spätestens am 1. April, wenn auch noch die stellvertretende Leiterin der Tiefbauabteilung Weil verlässt. Die Ausschreibung der verantwortungsvollen Stelle hat bisher nämlich keinen Erfolg gebracht, so dass man wohl in eine weitere Runde gehen muss. Darin hat man bei der Verwaltung schon Übung: Drei Ausschreibungen waren zum Beispiel notwendig, bis ein Nachfolger für den Stadtelektriker gefunden war. Erst vor wenigen Tagen gelang es, einen Mitarbeiter zu verpflichten.

Von "massiven Problemen" spricht man den auch bei der Verwaltung. Regelrecht leergefegt sei der Markt, erklärt Bürgermeister Eberhardt. Qualifizierte Bewerber würden meist bei der Privatwirtschaft landen und oft genug in die Schweiz abgeworben. Mit deren Lohnniveau kann die Verwaltung nicht mithalten. Immer schwieriger gestaltet sich die Suche nach Personal aber auch im sozialen Bereich. Erzieherinnen würden ganzjährig gesucht. Zwei Stellen sind derzeit offen und im Hinblick auf den neuen Kinderhort, der in Haltingen entstehen wird, befürchtet Hauptamtsleiter Huber, dass es kaum gelingen könne, mit einem Schlag so viel neues Personal "aus dem Hut zu zaubern".

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Zwei Stellen sind aktuell in der Kämmerei offen, gesucht werden aber auch ein Jugendpfleger, ein Hausmeister und eine Reinigungskraft. Um den Personalstand von derzeit 380 Mitarbeitern in der Verwaltung, im Werkhof und in den städtischen Betrieben zu halten, sind immer größere Anstrengungen nötig. Allein im vergangenen Jahr waren 25 Stellen neu zu besetzen.

Autor: Ulrich Senf