Straßensperrungen für den Slow-up

Ulrich Senf

Von Ulrich Senf

Do, 13. September 2018

Weil am Rhein

IG Velo baut ihre Pannenstation wieder auf / Truz pausiert dieses Jahr / In Friedlingen rollt der Slow-up fern der Tramgleise.

WEIL AM RHEIN (BZ). Am Sonntag, 16. September, findet von 10 bis 17 Uhr der Slow-up Basel-Dreiland statt. Während sich der sogenannte Langsamverkehr, Radfahrer oder auch Inline-Skater unbehindert auf der Strecke bewegen können, bringt die Großveranstaltung, die Zigtausende mobilisiert, für Autofahrer erhebliche Einschränkungen.

Autofahrer dürfen die Strecke nämlich nur an ganz wenigen Stellen queren und müssen bisweilen größere Umwege in Kauf nehmen. In Weil am Rhein sind es gerade einmal fünf Übergänge, die – von Streckenposten gesichert – das Queren erlauben (siehe Grafik). Allen voran die Gartenstadt ist davon tangiert, ist sie doch von Westen her nur über die Gartenstraße oder von Osten an der Querung über die Schafackerstraße zu erreichen. Immerhin vier Querungen gibt es in Friedlingen.

Teilnehmer des Slow-up kommen aus Riehen über die Wiese, fahren dann ein Stück an der Zollfreien entlang, bevor sie den Mattrain durchqueren. Der Weg führt sie durchs Nonnenholz, dann auf die Turmstraße, von der aus sie auf die Hauptstraße gelangen, der sie in Richtung Friedlingen über die Friedensbrücke entlang fahren. In Friedlingen wird die Strecke wie seit 2015 über die Hardstraße, Obere Schanzstraße und die Klybeckstraße, Blauenstraße, Schusterinsel und die Colmarerstraße zur Dreiländerbrücke geführt, damit das nicht ganz ungefährliche Fahren im Bereich der Tramgleise entfällt.

Einen Start- oder Endpunkt gibt es nicht. Es ist jedem Teilnehmer selbst überlassen, wo er ein- oder aussteigt. Die Veranstalter bitten jedoch darum, den Einbahnverkehr von Ost nach West, der der Sicherheit dient, einzuhalten. Die Teilnahme ist für jeden kostenlos.

Entlang der Strecke gibt es in Weil dieses mal nicht ganz so vielen Angebote wie in den Vorjahren. So bietet die Weiler Ortsgruppe der IG Velo zwar einen stationären Pannendienst an der Hauptstraße beim Schuhhaus Wachenheim an. Das Truz hat hingegen seine Verpflegungsstation, die sich früher zwischen dem Hadidbau und dem Kieswerk befand und wo die Umweltorganisation auch zahlreiche Stände zur Umweltbildung aufbaute, gestrichen. Zuletzt sei es immer schwieriger geworden, freiwillige Helfer für die Aktionen zu finden, so dass die Präsenz aus personellen Gründen in diesem Jahr ausgesetzt wurde.

Über technisch versierte Helfer würde sich allerdings auch die IG Velo freuen, so deren Vorsitzender Jürgen Wiechert. Gerade angesichts der immer komplizierter werdenden Technik wäre eine Verjüngung der Helfer schön – wer Interesse hat, könne ja am Sonntag mal vorbeischauen.