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12. Januar 2012

Uhrenschmuggel aufgedeckt

Gesamtwert von 11 000 Euro.

WEIL AM RHEIN (BZ). Der Schmuggel von zwei Armbanduhren im Wert von knapp 11 000 Euro (rund 13 300 Schweizer Franken) konnte am Dienstag nach kurzer Verfolgungsfahrt unterbunden werden. Ein Ehepaar hatte erfolglos versucht, die wertvollen Chronometer aus der Schweiz am deutschen Zoll vorbei einzuführen. Sie mussten an Ort und Stelle Einfuhrabgaben von mehr als 2000 Euro entrichten. Der Zoll ermittelt nun wegen versuchter Steuerhinterziehung gegen die beiden.

Das Ehepaar mit Wohnsitz in Luxemburg hielt am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn zunächst an, um beim Schweizer Zoll die Ausfuhrabfertigung zu erledigen. Danach stiegen beide in ihr Fahrzeug ein, ohne den deutschen Zoll aufzusuchen. Da ein Zollbeamter dies aber beobachtete, wurde die Verfolgung aufgenommen und das Ehepaar konnte nach kurzer Zeit auf der A 5 gestoppt werden.

Die Zollbehörden weisen darauf hin, dass Waren, die in die EU eingeführt werden, dem Zoll unaufgefordert gemeldet werden müssen. Zudem müssen für die eingeführten Waren Einfuhrabgaben gezahlt werden. Dies soll verhindern, dass Waren aus so genannten Drittstaaten besser gestellt sind als Waren, die sich im Wirtschaftskreislauf der Europäischen Union befinden. Lediglich für Waren, die innerhalb der geltenden Freigrenzen eingeführt werden, gilt diese Anmeldepflicht nicht.

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Autor: bz