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02. Dezember 2010

Umwelttechnologie immer wichtiger

Endress + Hauser bot gestern ein Fachseminar für Behördenvertreter zum Thema "Durchfluss- und Abschlagsmengenmessung" an.

  1. Christian Gutknecht, Branchenmanager Umwelt von Endress + Hauser, brachte gemeinsam mit Kollegen den Vertretern von Behörden und des Regierungspräsidiums die Technologie des Unternehmens im Bereich Wasser, Abwasser und Umwelt nahe. Foto: Frey

WEIL AM RHEIN (hf). Das Unternehmen Endress + Hauser griff einen vonseiten der Fachbehörden geäußerten Wunsch auf und bot gestern in seiner Weiler Vertriebszentrale ein Fachseminar zum Thema "Durchfluss- und Abschlagsmengenmessung" an.

Der Bereich der Umwelttechnik, wozu auch die Abwasserbeseitigung, beziehungsweise die Wasseraufbereitung und Wasseranalyse gehören, wird für das Unternehmen immer wichtiger. So betreibt Endress + Hauser in Hannover und seit 2009 auch in Stuttgart zwei Umweltbüros, die sich ausschließlich kommunalen Kunden widmen, die zum Beispiel Kläranlagen oder Regenüberlaufbecken betreiben.

In der Deutschland-Vertriebszentrale von E + H an der Colmarer Straße in Friedlingen fanden sich 14 Vertreter von Landratsämtern des Regierungsbezirkes Freiburg sowie des Regierungspräsidiums ein, deren Aufgabe es ist, solche Anlagen abzunehmen und zu kontrollieren. Da die Behördenvertreter nicht die Kapazitäten hätten, sich in jede Technologie detailliert einzuarbeiten (deshalb werden oft Gutachter herangezogen), sei man für solche Seminare dankbar, erklärte Dr. Dieter Kaltenmeier, Referatsleiter Industrie/Kommunen mit Schwerpunkt Abwasser beim Regierungspräsidium Freiburg, im Namen seiner Kollegen. Die genaue Ermittlung der Mengen, die durch Anlagen fließen oder von ihnen abgeschlagen werden, sei von zentraler Bedeutung, betonte er: "Stimmen diese Werte nicht, bricht das ganze Gebäude der Berechnungen zusammen." Das Seminar unter der Leitung von Christian Gutknecht und Bernd Scherer, Branchenmanager Umwelt bei Endress + Hauser, führte in die Durchfluss- und Abschlagsmengen-Messtechnik des weltweit operierenden Unternehmens ein und erläuterte konkrete Installationsbeispiele.

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Nach dem Mittagessen fuhr man nach Cernay (Frankreich), wo das Tochterunternehmen Endress + Hauser Flowtec eine der modernsten Durchfluss-Kalibrieranlagen weltweit betreibt. Dort wurde im Rahmen einer Besichtigung nachvollziehbar, wie die magnetisch-induktiven Messgeräte eingestellt und überprüft werden.

Autor: hf