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17. Juli 2017

Weg an der Bahnlinie gibt Anlass zur Beschwerde

Anwohner kritisiert, dass es entlang der Gleise sehr gefährlich ist.

  1. Den Fußweg entlang der S-Bahn-Linie in Altweil halten einige Anwohner für gefährlich. Foto: Lauber

WEIL AM RHEIN (nn). Der Weg entlang der S-Bahnstrecke zwischen Hinterdorfstraße und Hauptstraße war schon mehrfach Anlass für Beschwerden von Anwohnern. Der unbefestigte Pfad zwischen Bahngleisen, Brombeerhecken und Gartenzäunen scheint Personen, die sich ihres Mülls entledigen wollen, scheinbar magisch anzuziehen. Dieser Tage ist es angeblich wieder einmal besonders schlimm.

Dieter Alber, der ganz in der Nähe an der Hauptstraße wohnt und den Weg häufig benutzt, kann ein Lied davon singen. An manchen Stellen sei der Durchgang stark zugewachsen, allenthalben stoße man auf die Hinterlassenschaften von Hunden und immer wieder werde Abfall dort abgelagert. Was Dieter Alber aber besondere Sorgen macht, ist der Umstand, dass es entlang des Weges zu den Gleisen hin, zwar einmal einen schützenden Zaun gab. Der ist aber an etlichen Stellen inzwischen kaputt gegangen und so gut wie nicht mehr vorhanden. "Kinder oder Hunde", sagt Alber, "könnten da ruckzuck auf die Gleise geraten." Die Folgen will Alber lieber gar nicht ausmalen. Für ihn steht aber fest: "Da muss etwas passieren, sonst passiert noch was."

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Erster Bürgermeister Huber versichert auf Anfrage der BZ, dass der Weg "zwei bis dreimal pro Monat durch den Betriebshof gereinigt" werde. Das sei in der Regel an einem Freitag der Fall. Dass es oft nach kurzer Zeit schon wieder viel Müll habe, liege an den Nutzern, "die sich so aufführen".

Der Zaun – oder was davon übrig ist – sei früher von der Stadt angebracht worden. Die Deutsche Bahn lehne nämlich regelmäßig die Errichtung solcher Zäune als Schutz ab. Eine ähnliche Situation habe man auch am Eimeldinger Weg bei der Turn- und Festhalle in Haltingen erlebt. Auch dort habe schließlich die Stadt den Zaun errichtet.

Ob solche Zäune tatsächlich Schutz bieten, lässt Huber offen. Tatsächlich sind in den unzähligen Ortsdurchfahrten der Bahnstrecken wohl die meisten Abschnitte nicht durch Zäune gesichert. Gleichwohl will Huber nun den städtischen Betriebshof beauftragen, die Situation in Augenschein zu nehmen: "Unser Betriebshof wird sich den Zaun anschauen und wir werden dann entscheiden, was wir machen", hat er an diesem Donnerstag gegenüber der Badischen Zeitung angekündigt.

Autor: nn