Zu seinem Glück als Trainer gezwungen

sed

Von sed

Fr, 17. November 2017

Weil am Rhein

OTTMAR HITZFELD stand bei seinem Heimspiel bei den Herbstzeitlosen nicht nur Hanspeter Vollmer Rede und Antwort, sondern schrieb unzählige Autogramme und stand auch für Selfies dem begeisterten Publikum zur Verfügung. In einem äußerst unterhaltsamen und kurzweiligen Nachmittag war der 68-jährige Trainer im Ruhestand gewohnt sachlich, nüchtern und offenbarte auch eine gehörige Portion Witz und Schlagfertigkeit. Hitzfeld und Vollmer kennen sich schon lange: Sie studierten gemeinsam an der PH in Lörrach, um den Lehrerberuf zu ergreifen. Er sei quasi zu seinem Glück als Meistertrainer gezwungen worden, erklärte er nicht ohne Augenzwinkern, weil er nach den zehn Jahre als aktiver Fußballer in Basel, Stuttgart und Lugano noch eine Nachprüfung hätte machen sollen, um, in den Schuldienst zurückkehren zu können. Das habe ihn so empört, dass er es eben als Trainer versuchte. Der Erlös des Eintritts, der ausnahmsweise erhoben wurde, geht an die Sepp-Herberger-Stiftung freute sich Caro Lefferts.