Wembach wählt am 16. September den Bürgermeister

vwe,bz

Von Verena Wehrle & BZ-Redaktion

Mi, 06. Juni 2018

Wembach

Gemeinderat bestimmt Termin für die Wahl / Bislang ist Amtsinhaber Christian Rüscher einziger Kandidat / Gemeinde ist "nicht reich".

WEMBACH (vwe). Die Wahl des Bürgermeisters in Wembach findet am Sonntag, 16. September statt. Die etwaige Neuwahl am 30. September. Die Wahlzeit wurde verkürzt auf 10 bis 16 Uhr. Die Bewerbungsfrist für Bürgermeisterkandidaten beginnt am Tag nach der Stellenausschreibung, welche am 13. Juli 2018 erfolgt und am 20. August endet. Da Rüscher selbst kandidiert, konnte er nicht dem Gemeindewahlausschuss beitreten. Vorsitzender des Ausschusses wird Matthias Held sein, sein Stellvertreter wird Rolf Berger, weiter im Ausschuss werden Albert Köpfer, Matthias Marx, Hans Leisinger und aus der Bürgerschaft Jörg Bäuchle sein. Den Wahlbestimmungen hat der Gemeinderat am Montagabend einstimmig zugestimmt.

Felsenstraße: Einige Bürger verfolgten am Montag die Sitzung des Wembacher Gemeinderats; vor allem der Sachstand der Sanierung der Felsenstraße stieß auf ihr Interesse. Hier habe es im Vorfeld immer wieder Gerüchte gegeben, sagte Bürgermeister Christian Rüscher, was keinesfalls die Absicht der Gemeinde gewesen sei. Laut dem Beschluss des Gemeinderats aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung wird nun der Stichweg im zweiten Bauabschnitt doch ausgebaut. Gemeinderätin Eva Mosbach erläuterte den Sachstand der Sanierung. Die Felsenstraße wurde demnach abgefräst, derzeit sei man bei den Kanalsanierungen, woraufhin der Ausbau der Wasserleitung folgt. Christian Rüscher teilte mit, dass die Telekom den neuen Gehweg mit dem Bagger aufgerissen habe, weil die Hauptleitung beschädigt war. Dies geschah ohne Meldung an die Gemeinde.

Eröffnungsbilanz: Bürgermeister Rüscher informierte über den Prüfungsbericht der Eröffnungsbilanz von der Kommunalaufsicht – mit einem Gesamtwert von 5,5 Millionen Euro sei man "doch nicht so reich, wie alle sagen". Im Vergleich zu allen anderen Gemeinden im GVV Schönau sei Wembach am ärmsten. Das liege daran, dass der Ort viel weniger Grundbesitz habe, er sei die kleinste Flächengemeinde in Baden-Württemberg.