Studien

Wie Blumenkohl das Wachstum von Krebs hemmt

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Mi, 05. September 2018 um 19:04 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Blumenkohl ist unter Deutschen ein sehr beliebtes Gemüse. Mehrere Studien zeigen, dass er auch das Wachstum von Bauchspeicheldrüsenkrebs hemmt und die Wirkung der Chemotherapie verstärken kann.

Farblos liegt er im bunten Gemüsesortiment und wirkt – sagen wir, wie es ist – recht langweilig. Doch genau diese Zurückhaltung ist es, die den Blumenkohl zu einem der beliebtesten Besucher auf deutschen Tellern macht. Er ist der sanfteste unter den Kohlen: mild im Geschmack und auch für Menschen mit empfindlichem Gedärm sehr bekömmlich.

Seit dem 16. Jahrhundert wird der blasse Kopf bei uns angebaut, inzwischen gibt es auch rote und violette Varianten. Diese sind aus Nährstoffsicht dem Bleichgesicht vorzuziehen, ihr Gehalt an Augen schützendem Vitamin A und sekundären Pflanzenstoffen ist besonders hoch. Der klassische Blumenkohl sorgt dank viel Kalium für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt und hält das Herz im Takt, darüber hinaus enthält er viel Vitamin C.

Ein Gemüse mit heilender Wirkung

Das Senföl Sulforaphan, das auch im Brokkoli und anderen Kohlsorten steckt, hemmt Studien zufolge das Wachstum von Bauchspeicheldrüsenkrebs und kann die Wirkung einer Chemotherapie verstärken. Auch bei Prostatakarzinomen soll der Blumenkohl ähnlich wirken.
Rezept

Für Blumenkohlreis einen Kopf Blumenkohl in der Küchenmaschine oder per Reibe auf Reiskörnchengröße bringen. Den Reis in einer Pfanne kurz garen oder roh lassen, zwei Handvoll gehackte frische Minze und etwa 300 Gramm Erbsen – frisch oder aus dem Gefrierfach – untermengen, mit etwas Zitronensaft, Ahornsirup, Salz und Pfeffer abschmecken.