Südbadischer Sensorbauer

Sensopart mit zweistelligem Umsatzplus

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Fr, 09. November 2018 um 18:35 Uhr

Wirtschaft

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann lobt den südbadischen Sensorbauer Sensopart. Dieser entwickelt sich hervorragend.

Der südbadische Sensorhersteller Sensopart geht für dieses Jahr von einem Umsatzzuwachs im zweistelligen Prozentbereich aus. Im vergangenen Jahr lag der Sensopart-Umsatz bei 23 Millionen Euro. Das Unternehmen will weiter zusätzliche Mitarbeiter einstellen, wie Sensopart-Chef Theodor Wanner am Freitag der Badischen Zeitung sagte. Derzeit sind rund 240 Menschen beschäftigt, davon 200 an den Standorten in Gottenheim und Wieden. Als Grund für die Entwicklung nannte Wanner die zunehmende Bedeutung der Robotik in der Fertigung. Werden mehr Roboter eingesetzt, werden auch mehr Sensoren benötigt – die "Augen der Roboter".

Die Sensopart-Belegschaft erntete am Freitag viel Lob vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Er war auf Einladung von Theodor Wanner nach Gottenheim gekommen. Kretschmann bezeichnete das Unternehmen als ein typischen Vertreter für den erfolgreichen südwestdeutschen Mittelstand: "Sensopart ist ein vorbildlicher Betrieb und Sie stehen mit ihren Produkten an der Weltspitze. Aus ihrem Hause kommen die Mercedes der Sensoren."

Der Ministerpräsident hob auch den extrem geringen Energieverbrauch der neuen Produktionshalle in Gottenheim hervor. Die drei Millionen Euro teure Investition sei ein gutes Beispiel dafür, wie Ökologie und Ökonomie miteinander vereint werden können.