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04. Juli 2012

Wiederholung gefällig? Ja bitte!

Goethes Groove Connection und die Partnerband aus Amerika lockten die Besucher trotz der Hitze aus der Reserve.

  1. Goethes Groove Connection des Goethe-Gymnasiums, die zusammen mit der Partnerschaftsbigband, dem International Jazz Orchestra aus Blue Lake in den USA, aufspielte. Foto: Laura Altenkämper

EMMENDINGEN. Trotz der hohen Temperaturen am Samstag war der Marktplatz gut gefüllt, als die Goethes Groove Connection mit der Partnerbigband, dem International Jazz Orchestra aus Blue Lake in den USA, aufspielte. Schon jetzt freuen sich alle auf den Gegenbesuch in zwei Jahren – weitere Jazzmatinees nicht ausgeschlossen.

Die Groove Connection des Gymnasiums eröffnete die Matinée mit "Cold Duck" von Eddie Harris, einem Tenorsaxophon-Solo (Manuel Hochstein) und einem Trompetensolo (Daniel Böhmer). Beim "Tuxedo Junction" von Glenn Miller begeisterten die Solisten Daniel Böhmer und Hannes Müller an der Trompete. Auch das Klarinettensolo durch Daniela Kohler bei der "Moonlight Serenade", einem weiteren Werk von Glenn Miller, kam gut an. Nach und nach füllte sich der Marktplatz und die zu Anfang gemiedenen Plätze in der Sonne wurden besetzt. Auch einige Passanten blieben trotz der Hitze stehen und lauschten der Musik.

Das Programm der Bigband war geprägt von Solisten, so wie bei dem Stück "St. Thomas" von Sonny Rollins, bei dem Jurek Oberhauser am Altsaxophon und Jonas Esser und Pascal Haas am Schlagzeug begeisterten. Mit dem Stück "Saxes with Attitude" von Michael Sweeney und einem begeisterten Applaus machte Goethes Groove Connection Platz für das International Jazz Orchestra aus Blue Lake in Michigan. Zuvor warb Joachim Müller, Leiter der Big Band, für deren neue CD, "Ulla in Africa", benannt nach einem Stück, das die Band seit langem begleitet.

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Ohne lange Umbaupause begann die Bigband aus Amerika mit guter Laune und "Whirly Bird" von Count Basie. Dirigent Bill McFarlin beeindruckte bei der Begrüßung mit seinen mehr oder weniger großen Deutschkenntnissen und erklärte, wie "very excited" die Band sei, in Emmendingen zu sein. Auch "Leap Frog" von Joe Garland mit einem Solo von Lucas Munce am Tenorsaxophon kam gut an. Auch das International Jazz Orchestra setzte auf seine herausragend guten Solisten; Bill McFarlin ließ es sich nicht nehmen bei "In a Mellow Tune" von Duke Ellington auf der Trompete ein Solo zum Besten zu geben. Vor dem "Woodchoppers Ball" von Woody Herman und Joe Bishop forderte McFarlin das Publikum auf, nach vorne zu kommen und zu tanzen und obwohl niemand der Aufforderung direkt nachkam, gab es kaum jemanden, der sich nicht irgendwie zur Musik bewegte, mit dem Fuß wippte oder auch mehr. Die amerikanische Band verstand sich darauf, ihre Zuhörer zur Bewegung zu motivieren. Dem begeisterten Applaus folgten acht weitere Stücke verschiedener Stile, auch Bebop in Form eines Werks von Charlie Parker, das ein Quartett, bestehend aus E-Piano, Kontrabass, Schlagzeug und Tenorsaxophon, vortrug.

Autor: Laura Altenkämper


1 Kommentar

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Peer Millauer  

Peer Millauer

Registriert seit: 19.02.2011

Kommentare: 13

04. Juli 2012 - 10:13 Uhr

An anderer Stelle (Presseseite des GGE) gelesen:

Bigbandsound auf dem Marktplatz

Das Blue Lake Orchestra aus Michigan lässt Jazzherzen höher schlagen

(ed. - werblicher Beitrag]

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