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19. Juni 2012

Willkommen für den neuen Pfarrer

Hellmuth Wolff tritt nach neun Monaten Vakanz seinen Dienst als Pfarrer in Hinterzarten an.

  1. Einführung und Begrüssung von Pfarrer Hellmuth Wolff in Hinterzarten und Feldberg, Titisee Foto: Barbara Herrmann

  2. Einführung und Begrüssung von Pfarrer Hellmuth Wolff in Hinterzarten und Feldberg, Titisee Foto: Barbara Herrmann

HINTERZARTEN. Mit einem fast zweistündigen Gottesdienst und dem danach folgenden Empfang im Gemeindehaus hieß die Jakobusgemeinde ihren neuen Pfarrer Hellmuth Wolff aus Kirchzarten willkommen. " Singet dem Herrn ein neues Lied" wurde vom ökumenischen Chor angestimmt. Seit dem ersten Juni ist es nun offiziell, Hellmuth Wolff hat seine Vakanzzeit, die neun Monate dauerte, beendet und ist mit seiner Frau und seinen drei erwachsenen Kindern nach Hinterzarten umgesiedelt.

Aller guten Dinge sind drei, erläuterte Dekan Hans-Joachim Zobel in seiner Ansprache. Drei sei immer komplizierter als zwei, aber auch vielfältiger. Der Glaube, die Liebe und die Hoffnung seien eine unerschöpfliche Kraft, die nie altere. Ziel sei es Brücken zu schlagen zwischen den alten Texten und den Menschen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft seien auch ein Dreieck. Mit diesem Stellenwechsel würde dieses Dreieck neu gebildet. Pfarrer Hellmuth Wolf bringe sein Denken und seine Erfahrungen und neue Sichtweisen mit in die Andreas- und Jakobusgemeinde. Es heiße ja, eine Stelle solle nicht länger als 30 Jahre von einem Pfarrer besetzt bleiben, denn dann könne der Reichtum des Wortes Gottes neu und anders unter uns wohnen. Dekan Zobel wünscht für die zukünftige Arbeit von Pfarrer Hellmuth Wolff ein gutes Gelingen und erläuterte, Wolff habe bereits Achtung für seine Arbeit in der Vakanzzeit erhalten. So sei die Lücke in Hinterzarten geschlossen und die Gemeinde froh, das die Stelle wieder besetzt ist.

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Nach der Segnung von Pfarrer Wolff richtete dieser sein Wort an die Gemeinde. Nichts sei schlimmer, als die Grundsätze eines Unternehmens – es sei schon immer so gewesen; da könne ja Jeder kommen; warum solle man etwas ändern, was sich bewährt habe. Könne man stattdessen nicht etwas Neues ausprobieren? Neues fange mit Begeisterung an und dann werde eine Organisation daraus. Wenn etwas festgefroren sei, so herrschen Sachzwänge und das sei unbefriedigend. Es geht primär um die Gemeinden, was in den Gemeinden geschieht, solle Allen dienen, klar und verständlich. Man bräuchte keine versteinerte Ordnung.

Nach dem Gottesdienst wurde der Pfarrer mit musikalischen Klängen der Trachtenkapelle Hinterzarten Abteilung Windeck Buben überrascht.

Danach beim Empfang im Gemeindehaus schüttelte Pfarrer Wolff viele Hände und Begrüßungsworte und Willkommensgeschenke wurden von Bürgermeister Klaus-Michael Tatsch, Johann Willmann, für die katholische Pfarrgemeinde Feldberg, Pfarrer Ziegler aus Neustadt, von Dekan Zobel, Hans Peter Rehde, Vorsitzender des katholischen Pfarrgemeinderats Hinterzarten und einem ehemaligen Kurgast, der nun ganz übergesiedelt ist, überbracht. Pfarrer Hellmuth Wolff bedankte sich für die freundliche Aufnahme und sagte, man habe zueinander gefunden und er freue sich auf eine weitere Zusammenarbeit Hand in Hand in den beiden Kirchengemeinden.

Autor: Barbara Herrmann


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