Chefs bei Leclanché sind trotz Verlusten zufrieden

bür,bkr

Von Ronny Gert Bürckholdt & Bernd Kramer

Do, 06. April 2017

Wirtschaft

YVERDON LES BAINS (bür/bkr). Der Schweizer Batteriebauer Leclanché hat 2016 seinen Umsatz um 56 Prozent auf 28,5 Millionen Franken (26,7 Millionen Euro) gesteigert, fährt aber hohe Verluste ein. Das Minus vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sei fast so hoch wie der Umsatz gewesen – 27,5 Millionen und damit 1,5 Millionen höher als im Vorjahr. Die Geschäftsführung sprach dennoch von reduziertem Verlust. Ohne Sondereffekte habe dieser 18,6 Millionen Franken betragen. Vorstandschef Anil Srivastava verwies auf hohe Investitionen und volle Auftragsbücher: "2016 war ein weiteres starkes Jahr für Leclanché." 2018 will die Firma im laufenden Geschäft keinen Verlust mehr machen. Die Firma hat ein Werk in Willstätt in der Ortenau. Die liefert Batterien, mit denen Strom aus Solar-, Wind-, und Blockheizkraftwerken gespeichert werden kann.