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18. August 2012

"Wir sind auf einem guten Weg"

Andreas Rudolph als neuer Chefarzt des Kreiskrankenhauses eingeführt / Seit vielen Jahren der Schopfheimer Klinik verbunden.

  1. Landrätin Marion Dammann und andere gaben Andreas Rudolph gute Worte mit auf den Weg. Foto: Fabry

SCHOPFHEIM. In einem würdigen Rahmen wurde am Donnerstag Andreas Rudolph als neuer Chefarzt des Kreiskrankenhauses Schopfheim eingeführt. Landrätin Marion Dammann beglückwünschte den "bekennenden Hotzenwälder" zur Berufung zum Chefarzt, die zum 1. Juli erfolgte, und erklärte: "Ich bin sicher, dass Sie Ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen und in Schopfheim Maßstäbe setzen werden."

Andreas Rudolph studierte in Ulm und ist seit 1998 am Schopfheimer Krankenhaus tätig, wie die Landrätin ausführte. In dieser Zeit arbeitete er eng mit Dr. Günter Zabel zusammen, der die Rolle des "Lehrherrn" übernommen hatte, wie Marion Dammann es ausdrückte. 2006 ging Andreas Rudolph nach Bad Kreuznach, um seine Ausbildung zum Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie abzuschließen. Danach zog es ihn wieder zurück in die Heimat, und er wirkte seither als Oberarzt wieder in Schopfheim.

Marion Dammann hob hervor, dass Andreas Rudolph seit 2003 für Interplast wölf Einsätze in Kamerun geleistet hat und seit 2007 die Verantwortung bei Interplast für Kamerun übernommen hat. "Die Berufung zum Chefarzt stellt eine neue Herausforderung dar", betonte die Landrätin, "denn sie erfordert neben den hervorragenden medizinischen Kenntnissen besondere Aufmerksamkeit für die Patientenbegleitung, die Mitarbeiterführung und die wirtschaftliche Verantwortung für das Krankenhaus." Sie dankte dem neuen Chefarzt für die immer gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte alles Gute für die Arbeit in der neuen Rolle. "Ich habe keinen Zweifel am weiteren Erfolg Ihrer Arbeit", erklärte sie zum Abschluss.

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Bürgermeister Christof Nitz überbrachte Grüße und die Gratulation von Gemeinderat und Verwaltung und gab seiner Freude Ausdruck, dass die Neuausrichtung der Kreiskrankenhäuser ein paar Schritte weiter gekommen sei. "Ich freue mich besonders", so Christof Nitz, "dass mit der Berufung von Andreas Rudolph zum Chefarzt auch der politische Wille des Kreistages zu drei Klinikstandorten sichtbar bestätigt worden ist." Grußworte und Gratulationen steuerten auch Edeltraud Lämmlin im Namen des Betriebsrats, Dr. Nicola Kläber im Namen des Krankenhaus-Teams und Dr. Dagmar Blessing im Namen des Ärztenetzwerks Mittleres Wiesental bei.

In seinem Dank ging Rudolph auf seine Tätigkeit in Schopfheim ein. "Als ich vor 14 Jahren nach Schopfheim kam, war das Krankenhaus wieder einmal geschlossen", erzählte er. Ein befristeter Vertrag sei mit Unterstützung von Günter Zabel verlängert worden, der sich auch hervorragend um seine Einführung und Ausbildung gekümmert habe. "Als ich 2007 zurück kam, gab es das Krankenhaus Schopfheim immer noch", stellte der neue Chefarzt fest. Auch als er 2009 nach dem Weggang von Günter Zabel leitender Arzt wurde, habe es weiter "unklare Verhältnisse" gegeben. "Aber das Team ist zusammen geblieben", so Andreas Rudolph, "keiner ist gegangen." Neue Assistenten seine eingearbeitet worden, bei den Fallzahlen habe man ordentlich zugelegt und auch die notwendigen Einsparungen habe man erreichen können. "Wir sind noch lange nicht am Ziel", betonte der neue Chefarzt, "aber wir sind auf einem guten Weg." Es habe immer Spaß gemacht, hier zu arbeiten, betonte er.

Autor: Heiner Fabry


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