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BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 23. Mai 2018

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Die Badische Zeitung erhält zwei European Newspaper Awards.

Doppelpack: Zwei Auszeichnungen erhielt die Badische Zeitung beim European Newspaper Award. Die Preise wurden jetzt in Wien im Rahmen des European Newspaper Congress verliehen. Rund 500 Medienmacher nahmen an der zweitägigen Veranstaltung im Wiener Rathaus teil.

Ausgezeichnet wurde die Badische Zeitung zum einen für zwei Titelseiten des Magazins aus dem Jahr 2017 in der Kategorie "Sektions-Titelseite". Die Seiten sind am 11. Februar 2017 und am 4. März 2017 erschienen. Ebenfalls preiswürdig war die Serie "Handmade im Schwarzwald", die die Jury durch ihre ganz besonders sorgfältig gestaltete Optik überzeugte und die deshalb in der Kategorie "Konzept, Innovation Print, neue redaktionelle Serien, neue Konzepte" ausgezeichnet wurde. Holger Knöferl, stellvertretender Chefredakteur der BZ, nahm die Auszeichnungen in Wien entgegen und freute sich ganz besonders darüber, dass das Serien-Konzept die Anerkennung der 16-köpfigten Jury fand: "Das bestätigt uns in unserem Kurs der ruhigen, aber stetigen Weiterentwicklung unserer Zeitung."

Das ist der große Trend, der während des Kongresses sichtbar wurde: Die Medienhäuser entwickeln ihre Produkte nicht sprunghaft, wie in anderen Branchen, sondern eher schrittweise. "Auch weil die Erfahrung zeigt, dass Leser für Neuerungen nur bedingt aufgeschlossen sind", sagt Norbert Küpper, Veranstalter des European Newspaper Awards. Für den Preis hat Küpper die Konzepte von 185 Zeitungen aus 27 Ländern Europas gesichtet. Die sieben wichtigsten Medientrends 2018 stellte er in Wien vor. Sein wichtigster Befund: Wie nie zuvor stehen heute die Leser im Mittelpunkt. Sie als zahlende Kunden zu erreichen, ist das zentrale Ziel. Die Konsequenz: Medien investieren wieder stark in Inhalte. Investigativer Journalismus gewinnt dabei enorm.

Von Journalisten werden allerdings heute mehr und andere Fähigkeiten als noch vor zehn Jahren gefordert. Aber: Zeitungen glauben wieder an ihre Zukunft – und sie entwickeln dafür spannende Ansätze wie nie zuvor. Dazu gibt es auch wirtschaftlich gute Nachrichten: Bei ihren Digitalangeboten können immer mehr Medienhäuser vielversprechende Ergebnisse vorzeigen.

Die rund 500 Teilnehmer diskutierten zwei Tage lang aber noch eine ganze Reihe anderer Themen. Unter anderem drehten sich die Gespräch um die teilweise bedrohte Pressefreiheit in Europa und den künftigen Umgang mit der Plattform Facebook.