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09. Februar 2012

A 380 muss in die Werkstatt

Alle Riesenflieger betroffen.

PARIS (dpa). Alle Riesenflugzeuge vom Typ Airbus A 380 müssen auf Risse in den Tragflächen untersucht werden. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) gab am Mittwoch eine entsprechende Anweisung für Betreiber des weltgrößten Passagierjets aus. Ursprünglich sollten nur die 20 Maschinen zur Zwangskontrolle, die bereits höheren Belastungen ausgesetzt waren und schon mindestens 1300 Flüge absolviert hatten. Die übrigen der derzeit 68 eingesetzten A 380 waren ausgenommen. Sie müssen nun auch kontrolliert werden.

Der Flugzeugbauer Airbus sagte erneut, dass die im Januar bekanntgewordenen Risse keine Sicherheitsgefahr darstellten. Dass die Anweisung ausgeweitet werden würde, habe das Unternehmen erwartet. Dies stehe nicht in Zusammenhang mit den am Mittwoch bekanntgewordenen Haarrissen an einer Qantas-Maschine. Wie viel Geld Airbus die Schwierigkeiten mit dem Riesenflieger kosten, war nach Angaben des Unternehmens zunächst unklar.

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Autor: dpa