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05. Mai 2012

Makler Südvers wächst kräftig

Versicherungsspezialist erhöht Prämienvolumen.

AU. Die Südvers-Gruppe hat im vergangenen Jahr ihr Geschäft stark ausgebaut. Das zu den größten deutschen Versicherungsmaklern zählende Unternehmen mit Sitz in Au bei Freiburg steigerte das Prämienvolumen um 15 Prozent auf 240 Millionen Euro. Gleichzeitig wuchs die Belegschaft. Mittlerweile beschäftigt die Gruppe 320 Mitarbeiter, 30 mehr als im Vorjahr. Davon arbeiten mehr als 100 am Stammsitz in Au.

Auch in den kommenden Jahren will das Unternehmen expandieren: "Wir rechnen weiter mit einem hohen Wachstum", sagten Florian Karle und Manfred Karle. Sohn Florian und Vater Manfred Karle sind die beiden geschäftsführenden Südvers-Gesellschafter. Der Kern des Geschäfts: Unternehmen geben dem Makler den Auftrag, gegen eine Gebühr geeignete Versicherungen zu finden und zu vermitteln. Der Makler berät auch bei der Ermittlung der Höhe des notwendigen Versicherungsschutzes und betreut anschließend die Verträge. Der Markt für Industrieversicherungen sei derzeit von einem harten Preiskampf der Versicherer geprägt, sagte Florian Karle. Deshalb seien die Prämien relativ günstig.

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Als Gründe für die positive Geschäftsentwicklung nannten Florian und Manfred Karle die Strategie und günstige Rahmenbedingungen. So profitiere das Unternehmen heute von der breiten Aufstellung und der Möglichkeit, mittelständische Firmen bei ihrer Expansion im Ausland begleiten zu können. Südvers helfe Firmen, ihre Risiken zu minimieren. Dazu zählt unter anderem der Schutz vor Forderungsausfällen oder die Absicherung gegen drastische Umsatzeinbußen im Falle von Katastrophen. Ein weiteres Standbein sind betriebliche Altersvorsorge-Konzepte. Über das weltweite Maklernetzwerk Worldwide Broker Network, zu dem Südvers gehört, werden Kunden rund um den Globus betreut

Für die weitere Expansion sucht Südvers qualifizierte Fachkräfte. Florian Karle ist skeptisch, angesichts des demografischen Wandels den Bedarf im Inland decken zu können. Deshalb werde Südvers in Zukunft auch verstärkt im Ausland nach Experten Ausschau halten.

Autor: Bernd Kramer