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08. Juli 2008

Aktien der UBS auf historischem Tief

FREIBURG (rü). Der Schweizer Bankenriese UBS bleibt seit Beginn der Finanzkrise von Hiobsbotschaften nicht verschont: Gestern fiel die Aktie so tief wie noch nie seit der Fusion der Bankgesellschaft mit dem Bankverein im Jahr 1998. In Frankfurt lag der Schlusskurs gestern bei 12,41 Euro, 2,7 Prozent tiefer als am Freitag. In der Schweizer notierte die Aktie am Montagmorgen 19,54 Franken, das sind 4,5 Prozent weniger als der Schlusskurs vom Freitag. Im Lauf des Tages erholte sich die Aktie leicht und schloss mit bei 19,97 Franken, was immer noch auf ein Minus von 2,5 Prozent hinauslief.

Den massiven Kursrückgang erklärten Börsenhändler mit Berichten in der Schweizer Sonntagspresse über eine Studie des Hedgefonds Bridgewater, wonach die Banken aufgrund der Kreditkrise mit 1600 Milliarden Dollar Verlusten rechnen müssten. Davon seien erst 400 Milliarden in den Büchern aufgetaucht. Da die UBS zu den am stärksten in Mitleidenschaft gezogenen Banken gehört, erwarten die Aktionäre offenbar weitere Wertberichtigungen. Hinzu kommt, dass in der Schweiz eine Verschärfung der Eigenmittelanforderungen geplant ist. Demnach müsste die UBS 40 Milliarden Franken neues Eigenkapital beschaffen, hat eine Schweizer Zeitung errechnet.

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Autor: rü