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27. Februar 2010

BILANZEN

AIG
Der vom Staat aufgefangene US-Versicherer verliert weiter Geld. Im Schlussquartal fiel ein Verlust von 8,9 Milliarden Dollar an. Damit summiert sich das Minus im Gesamtjahr 2009 auf 10,9 Milliarden Dollar. Vor allem die Sanierung führte zu den roten Zahlen. AIG baut seine Schulden und riskante Anlagen ab – und nimmt dabei auch Verluste in Kauf. Von den Rekordverlusten des Vorjahres ist AIG allerdings weit entfernt. 2008 summierte sich das Minus mit 99,3 Milliarden Dollar zum höchsten Verlust, den je ein Unternehmen in der US-Geschichte angehäuft hatte. Größter Anteilseigner an AIG sind mit 80 Prozent die USA. Die Regierung hatte mehr als 182 Milliarden Dollar in AIG gepumpt, um den Konzern auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor dem Zusammenbruch zu bewahren.

VOLKSWAGEN
Die Krise in der Autoindustrie hat 2009 auch bei Europas größtem Autokonzern Volkswagen zu einem Gewinneinbruch geführt. Das Ergebnis nach Steuern sank von 4,7 Milliarden Euro im Vorjahr um fast 81 Prozent auf 911 Millionen Euro, teilte VW mit. Im Gegensatz zu anderen Autobauern schrieb VW wenigstens schwarze Zahlen. Der Umsatz verringerte sich um 7,6 Prozent auf 105,2 Milliarden Euro. Volkswagen erwarte für das Jahr 2010 bei Umsatz und operativem Ergebnis höhere Werte als im Vorjahr. Mit 1,60 Euro soll die Dividende nur wenig unter dem Wert von 1,93 Euro für 2008 liegen.

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Autor: dpa