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27. Dezember 2011
Herrenknecht fordert Soli reicher Griechen
FREIBURG (bür). Der südbadische Tunnelbauunternehmer Martin Herrenknecht hat im Kampf gegen die Staatsschuldenkrise einen Solidaritätszuschlag für wohlhabende Griechen gefordert. Über die Finanzspritzen der Eurostaaten und des Internationalen Währungsfonds sagte er dem Handelsblatt: "Solange es in Griechenland kein funktionierendes Finanz- und Steuersystem gibt, sind die Hilfen zwecklos. Ein Fass ohne Boden." 200 Milliarden Euro auf Schweizer Konten stammten aus Griechenland. Das sei zum größten Teil nicht versteuertes Geld. Davon sollten die Griechen ein Viertel abgeben. "Als Erstes brauchen wir einen Beitrag der reichen Griechen, eine Art Solidarzuschlag." Herrenknecht hat in Athen einen Teil der U-Bahn-Tunnel gebaut.
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Autor: bür
