Mehr Komfort für Busgäste

Jutta Schütz

Von Jutta Schütz

Sa, 12. Mai 2018

Wittlingen

Die neue Linie 54 zieht den Bau eines modernen Wartehäuschens in Wittlingen nach sich.

WITTLINGEN. Die neue Buslinie 54 über den Wittlinger nach Lörrach wird gut angenommen – mit dieser Buslinie verknüpft ist auch das Versprechen des Wittlinger Gemeinderates, ein neues Buswartehäuschen am ehemaligen "Hirschen"-Internat zu bauen und zwar dort, wo jetzt noch oft Fahrzeuge parken. Das Buswartehäuschen soll einen guten Schutz vor Regen, Wind und auch vor Spritzwasser bieten.

Im Oktober 2017 hatten die Wittlinger Gemeinderäte bereits beschlossen, dass man der neuen Buslinie zu einem Erfolg verhelfen wolle – dazu gehörte nach Ansicht des Rates ein ansprechendes Buswartehäuschen am Haltepunkt beim "Hirschen". "Wir haben für die Nutzung der Linie 54 geworben, jetzt schaffen wir die von uns versprochenen Voraussetzungen", bemerkte Bürgermeister Michael Herr. Das Buswartehäuschen entsteht im Bereich der jetzt als Parkplätze genutzten Fläche, die "der Gemeinde gehört", so Herr. Dort nämlich kann man das Häuschen etwas zurückgesetzt von der Kandertalstraße errichten. Rund 10 000 Euro wird das Häuschen gesamt kosten. Aufgrund langer Lieferzeiten – "die Firmen schaffen alle nicht mehr mit einem Lager, sondern produzieren auf Abruf", stellte Herr fest, – wird es September, bis das Wartehäuschen steht.

Verkleidet ist das Häuschen mit Sicherheitsglas, bietet damit Schutz und ist trotzdem einsehbar. Zudem ermöglicht das Glas, dass auch im Dunkeln durch die Straßenbeleuchtung die Fahrgäste noch einigermaßen ausreichende Sichtverhältnisse haben und niemand komplett im Dunkeln steht. Zusätzlich wäre die Möglichkeit, für eine bessere Ausleuchtung Strom vom "Hirschen" aus herüberzuholen, wie Herr feststellte. Das Buswartehäuschen wird 4,50 Meter lang und 1,50 Meter breit, es erhält eine dreisitzige Bank aus Edelstahl.

Diskutiert wurde im Rat darüber, ob auch zur Straßenseite hin seitlich eine Scheibe für rund 250 Euro Aufpreis mitbestellt werden soll. "Sehr oft gehen diese Scheiben durch Vandalismus kaputt", lauteten indes Bedenken.

Dem stand aber das Argument gegenüber, dass die Kandertalstraße sehr nah vorbeiführt und bei Regen vor allem das Spritzwasser der vorbeifahrenden Fahrzeuge bis zu den Fahrgästen reicht. Das sei dann sehr unangenehm, waren sich die Räte einig. Es wurde daher beschlossen, dass die zusätzliche Seitenwand gleich mit erworben wird. Gleichzeitig machte Michael Herr deutlich, dass bei der Beschädigung der Scheibe, diese dann nicht mehr ersetzt wird.