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25. November 2011
"Größe passt zu Wittnau"
Gemeinde und Handwerker feiern Richtfest am Gallushaus / Einzug ist für das Frühjahr geplant.
WITTNAU. Ein weiterer Schritt auf dem Weg hin zu einem neuen Gemeinschaftshaus in Wittnau ist gemacht: Zusammen mit den Handwerkern, Ingenieuren und Architekten feierte die Gemeinde jetzt das Richtfest für das Gallushaus mit Kindergarten. Im kommenden Frühjahr sollen die Kinder als Erste die neuen Räume beziehen können.
Patrick Marc und Alexander Burger, Auszubildende beim Zimmereibetrieb Ringwald & Dufner aus Elzach, hatten sich viel Mühe mit dem traditionellen Richtspruch gegeben. Hoch oben auf dem Dach des Gallushauses hatten sie sich neben einem mit bunten Bändern geschmückten Tännchen postiert, dankten von dort der Gemeinde für den Auftrag, wünschten dem Haus und seinen Benutzern alles Gute, baten um Gottes Segen und schleuderten als Glückssymbol und nach altem Brauch ein Glas in den Rohbau.Beim Ausbau des Gallushauses, so Architekt Richard Stoll anschließend, entstehe aus vorhandenen Ressourcen etwas Neues. Bei der erst vor kurzem stattgefundenen Lichtprobe im Rohbau sei die Raumdimension des Gebäudes spürbar geworden. "Es hat sich gezeigt, dass die Größen auf Wittnau passen", sagte Stoll. Er zeigte sich zuversichtlich, dass man auch die restlichen Schritte bis zu Fertigstellung miteinander gehen und eventuell auftretende Probleme gemeinsam gelöst werden: "Hier entsteht ein schönes Haus für Kinder und Erwachsene."
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Sechseinhalb Jahre Vorlauf habe es gebraucht, bis mit dem Um- und Ausbau begonnen wurde, blickte Bürgermeister Enrico Penthin zurück. Nach Planungswerkstätten, mehreren Bürgerversammlungen und Gesprächen mit Vereinen und Gruppen "haben wir uns für eine gute Variante entschieden", sagte Enrico Penthin: "Ich bin mir sicher, dass hier ein tolles Haus entsteht." Das Gebäude in der Ortsmitte werde die gelebte Wittnauer Dorfgemeinschaft ausstrahlen. Die jetzt verwirklichte Planung für das Gallushaus war in der Bevölkerung und im Gemeinderat nicht unumstritten (die BZ berichtete mehrfach).
Lob und Dank hatte Bürgermeister Penthin für alle am Bau Beteiligten parat: Es werde mitgedacht und alle hätten das Interesse, das Projekt zügig und im dafür vorgesehenen Kostenrahmen zu stemmen. Auch dem Gemeinderat, den Anwohnern und den Vertretern der Gemeinde dankte der Rathauschef.
Die voraussichtlichen Gesamtkosten liegen bei 2,532 Millionen Euro. Finanziert wird das Vorhaben durch Zuschüsse aus dem Landessanierungsprogramm, dem Ausgleichsstock und der Kleinkindförderung des Landes. "Ohne das Land wäre dieser Ausbau nicht möglich gewesen", betonte Penthin.
Autor: Tanja Bury
