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09. Februar 2010 00:06 Uhr
Auswärtsspiel
Wölfe wollen rote Laterne loswerden
Die Wölfe Freiburg haben beim Spiel in Garmisch-Partenkirchen ein Ziel vor Augen: den letzten Platz endlich zu verlassen. Ob das gegen den Tabellensechsten gelingt?
FREIBURG. Die Wölfe Freiburg befinden sich heute bereits wieder auf Tour durch die zweite Eishockey-Bundesliga. Garmisch-Partenkirchen lautet das Ziel der Puckjäger aus dem Breisgau. Und der Blick bei den Wölfen ist nach vorne gerichtet. Die Niederlage in Bietigheim am Sonntag soll dazu dienen, aus den gemachten Fehlern zu lernen. Im ersten Drittel hatte man das 2:2 auf der Kelle, aber eben nur dort – die Hausherren erhöhten im Gegenzug auf 3:1. Der Meister kam ins Rollen, Freiburg ließ seine taktische Disziplin vermissen.
Bietigheim ist indes sicherlich nicht der Gradmesser für die Wölfe. Obgleich Freiburg gegen die Steelers und Bremerhaven in dieser Saison immer gut ausgesehen hatte. Doch wie ein weit gereister Fan am Sonntag treffend formulierte: "Gegen unsere beiden Lieblingsgegner haben wir zwar jetzt verloren, doch dafür punkten wir nun auch endlich gegen die restliche Konkurrenz."
So wie gegen den SC Riessersee, welchen die Wölfe beim Debüt von Trainer Markus Berwanger vor zweieinhalb Wochen mit 8:2 bezwungen hatten. Der damalige Garmischer Sturmlauf war beendet, seitdem sucht der SCR nach seiner Form. Eine einfache Aufgabe ist das Gastspiel beim Tabellensechsten dennoch auf keinen Fall. Derweil wartet auf Freiburg im Falle eines Sieges eine verlockende Belohnung: Mit einem Erfolg würden die Wölfe das Tabellenende endlich wieder verlassen und die "Rote Laterne" an Hannover abgeben.
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Autor: Matthias Konzok
