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05. Juli 2012 00:03 Uhr
Exhumierung
Wurde Arafat mit Polonium vergiftet?
Die palästinensische Führung hat beschlossen, die Leiche von PLO-Legende Jassir Arafats zu exhumieren. Wurde sein mysteriöser Tod am 11. November 2004 mit Gift herbeigeführt?
Es besteht der Verdacht, dass Abu Ammar, wie die Palästinenser den alten PLO-Boss nannten, mit Polonium 210 vergiftet worden sein könnte. Zumindest legt dies eine Untersuchung im radiologischen Labor in Lausanne nahe, die der Nachrichtensender "al-Dschasira" in Auftrag gegeben und jetzt veröffentlicht hat.
In Kleidungsstücken wie der Fellmütze, die Arafat in seinen letzten Lebtagen und auf dem Flug nach Paris trug, wiesen die Schweizer Wissenschaftler unerklärbar hohe Mengen von Polonium nach. Sogar auf dem Palästinensertuch, Arafats Markenzeichen, sowie seiner Zahnbürste fanden sich Reste der radioaktiven Substanz, wie Institutsdirektor François Bochud bestätigte. Die persönlichen Habseligkeiten hatte Arafats Witwe Suha "al-Dschasira" überlassen.
Viele Palästinenser sind überzeugt, dass Arafat keines natürlichen Todes gestorben sei. Auch gibt es schon lange Spekulationen, dass Israel dahinter stecke. Die französischen Ärzte hatten nie eine eindeutige Todesdiagnose abgegeben. Den neuen Indizien nachzugehen, "ist für uns ein Muss", erklärte jetzt der palästinensische Unterhändler Saeb Erekat. Arafats Knochen sollen Aufschluss geben. Allerdings besitzt Polonium, ein Gift, das den ehemaligen russischen Spion und späteren Dissidenten Alexander Litwinenko 2006 in London tötete, eine Halbwertzeit von viereinhalb Monaten. Wie Arafat litt er an Erbrechen und Gewichtsverlust.
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Autor: Inge Günther
74 Kommentare
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David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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05. Juli 2012 - 09:35 Uhr
Man kann sich ziemlich sicher sein, dass die Geheimdienst dahinter stecken.
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herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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05. Juli 2012 - 10:05 Uhr
Welcher wohl, Herr Ache ?
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 10:13 Uhr
Laut israelischen Zeitungsberichten fand die Untersuchung der Habseligkeiten von Arafat erst Anfang diesen Jahres statt, also fast 8 Jahre nach dem Tod von Arafat (http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/as-pa-prepares-to-exhume-body-israel-calls-arafat-poisoning-claim-baseless-1.448892). Wenn Polonium eine Halbwertszeit von viereinhalb Monaten hat, wundert es schon, dass nach fast 8 Jahren noch so "hohe Mengen von Polonium" an den Habseligkeiten zu finden sind. Es wundert auch, warum Suha Arafat fast 8 Jahre gewartet hat, um die Habseligkeiten untersuchen zu lassen und eine Autopsie von Arafats Leiche zu fordern. Kurz nach Arafats Tod hatte sie eine Autopsie verweigert. Warum also gerade jetzt das ganze Spektakel?
@David Ache: Welche Geheimdienste meinen Sie? Die palästinensischen? -
David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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05. Juli 2012 - 10:19 Uhr
Fängt mit M an Herr Scholl :)
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herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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05. Juli 2012 - 10:26 Uhr
Herr Ache und Frau Lauser:
Fängt mit M an und endet mit d ! -
Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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05. Juli 2012 - 10:29 Uhr
Jetzt können die Verschwörungstheoretiker wieder loslegen, wie schön...... Wieso sollte dieser junge mann auch eines natürlichen Todes gestorben sein ;-) ?
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David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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05. Juli 2012 - 10:43 Uhr
exakt Herr Scholl
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Michael Krenn
Registriert seit: 17.07.2011
Kommentare: 219
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05. Juli 2012 - 10:52 Uhr
Riecht irgendwie sehr stark nach einer Publicityaktion. Wer weiss schon was die Arafat-Witwe mit den Dingen, die jetzt untersucht wurden hat anstellen lassen...
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 10:55 Uhr
@David Ache und Herbert Scholl: Aha, also der MAD (Militärischer Abschirmdienst der BRD)!
Wenn Sie uns nun also verraten haben, welcher Geheimdienst hinter der Sache steckt, wissen Sie sicher auch, warum nach fast 8 Jahren noch "hohe Mengen" an Polonium an den Habseligkeiten Arafats zu finden ist, obwohl Polonium lt. Frau Günther nur eine Halbwertzeit von viereinhalb Monaten hat! -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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05. Juli 2012 - 11:16 Uhr
Frau Lauser, vielleicht ist der israelische M vom deutschen M unterwandert,
oder umgekehrt.
Wenn er könnte, was würde A.S. ,der immer ein Gespräch mit A.ablehnte,
dazu meinen ?
Sie wissen ja wen ich mit A.S. meine ! -
David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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05. Juli 2012 - 11:31 Uhr
Es war sicher ohnehin einleuchtend, dass Arafat als sog. Betonklotz in bilateralen Gesprächen angesehen wurde. Trotz der "Beseitung" hatte es aber keine positiven Auswirkungen auf sämtliche "Friendensgespräche". An Polonium dürfte wohl kaum palästinensischen Behörden kommen, die unter den "Repressialmaßnahmen" zionistischer Regierung leidet. Somit kommt wohl nur M und d in Frage. Wie Herr Scholl schon erwähnt kann das eine mit dem anderen auch zusammenhängen.
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Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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05. Juli 2012 - 11:47 Uhr
Frau Lauser, was an dem Terminus Halbwertszeit verstehen Sie nicht?
Die Halbwertszeit ist die Periode, nach der die Hälfte der Isotope zerfallen sind. Bei Polonium 210 sind das 138,376 Tage.
Nach 8 Jahren noch 1/2273334 der ursprünglichen Isotope vorhanden. Was sind 1/(2^21), wenn sich in 2,1g Polonium 210 6*10^22 Atome befinden? Wenn man nach dieser Zeit also immer noch Po210 in außergewöhnlichen Mengen findet, weiss man, dass zum damaligen Zeitpunkt eine enorme Menge Po210 vorhanden war.
Das hat nichts mit Glauben oder Nichtglauben zu tun, sondern mit einfachster Mathematik. -
Michael Krenn
Registriert seit: 17.07.2011
Kommentare: 219
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05. Juli 2012 - 11:49 Uhr
Das Schweizer Institut gab selbst zu bedenken, dass Arafats Symptome, wie sie seiner Krankenakte zu entnehmen sind, in mehreren Punkten nicht konsistent mit einer Poloniumvergiftung sind. Zum Beispiel hatte er gar keinen Haarausfall.
Asked whether polonium-210 could have been applied to the items since Arafat's death, Bochud said, "Anything is possible."
http://edition.cnn.com/2012/07/04/world/meast/switzerland-arafat-polonium/index.html -
Michael Krenn
Registriert seit: 17.07.2011
Kommentare: 219
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05. Juli 2012 - 11:55 Uhr
Sie irren sich, Herr Meierhofer. Liegt aber nicht an Mathematik sondern einfacher Logik.
Der Punkt ist, man weiss nicht, wann genau das Polonium auf die Sachen kam. Das kann durchaus auch nach Arafats Tod geschehen sein. Wie der Mann des untersuchenden Instituts schon sagte. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
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05. Juli 2012 - 12:20 Uhr
Herr Krenn, mein Beitrag bezog sich auf die Verwunderung der Frau Lauser, dass nach dieser langen Zeit überhaupt noch Polonium gefunden wurde. Ich habe vorgerechnet, dass das nicht verwunderlich ist, sondern einfach erklärbar.
Dass die Poloniumspuren auch nachträglich appliziert worden sein können, steht auf einem anderen Blatt. Deshalb werde ich mich an Spekulationen - wenn überhaupt - erst beteiligen, wenn das Ergebnis der Untersuchung des Körpers von Arafat vorliegt. Wenn es dabei keine Hinweise auf Polonium gibt, entweder durch direkten Nachweis des Elements, oder aber durch das erhöhte Vorkommen von Blei 208 als Zerfallsprodukt des Alphazerfalls von Po210, dann erübrigt sich jede Spekulation.
In dem Fall täte mir die Person leid, die das Polonium in niedrigster Dosierung und feinstverteilt auf den Hinterlassenschaften angebracht hat, denn dabei sind ganz sicher biologisch wirksame Mengen Po210 von dieser Person aufgenommen worden. -
Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 14:50 Uhr
@Herbert Scholl: Mir fallen auf Anhieb einige Leute ein, für die die Initialen A.S. passen. Leider weiß ich nicht, ob Ihr „Kandidat“ darunter ist.
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David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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05. Juli 2012 - 14:54 Uhr
Dürfte wohl immer noch im Koma liegen.
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 14:54 Uhr
@David Ache: M. E. unterschätzen Sie die Palästinenser und deren Möglichkeiten gewaltig. Für Leute, die es schaffen, Waffen aus dem Iran in die Palästinensergebiete zu schmuggeln, ist die Beschaffung von Polonium mit Sicherheit keine große Schwierigkeit.
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David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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05. Juli 2012 - 14:56 Uhr
Reden Sie von den Kassam-Raketen die ab und auf der Straße aufschlagen? Wohl kaum aus den Iran importiert.
Was heißt denn M.E.? -
Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 14:58 Uhr
Noch einmal @David Ache: Falls Sie bzw. Herr Scholl Ariel Sharon meinen, passt Herrn Scholls Charakterisierung "der immer ein Gespräch mit A.ablehnte" nicht. Hier z. B. findet sich zumindest die Nachricht, dass Sharon trotz palästinensischer Gewalt Gespräche anbot:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/1631565.stm -
Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 15:02 Uhr
Und noch einmal @David Ache: Nein, ich rede z. B. von solchen Waffenschmuggelaktionen: http://www.nahost-politik.de/palaestina/waffenlieferung.htm Diese wurde aufgedeckt. Andere leider nicht.
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 15:03 Uhr
PS @David Ache: M. E. heißt meines Erachtens.
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David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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05. Juli 2012 - 15:11 Uhr
@ Andrea Lauser
Danke für die Erklärung. Man lernt eben nie aus.
Wo wurde die Lieferung gestoppt? Gibt es hierzu ein Video? -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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05. Juli 2012 - 15:20 Uhr
Frau Lauser, der Aussenminister wurde von Sharon als Gesprächspartner
angeboten. Macht einen kleinen Unterschied, etwa so, als hätte Merkel
vor einigen Tagen Westerwelle das Gespräch mit Monti führen lassen. -
Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 15:23 Uhr
@Harald Meierhofer: Ich habe meine Verwunderung nicht vollständig ausgedrückt. Dies will ich hiermit nachholen: Wenn nach 8 Jahren noch hohe Mengen an Polonium an den Habseligkeiten Arafats gefunden werden, dann muss der Poloniumgehalt an diesen Habseligkeiten vor 8 Jahren in der Tat sehr hoch gewesen sein, wenn er denn wirklich vor 8 Jahren an diese Habseligkeiten gelangte. Dann muss er so hoch gewesen sein, dass sowohl Suha Arafat als auch die Mitarbeiter der Anwaltskanzlei, in der Suha Arafat die Sachen ihres Mannes all die Jahre lang deponierte, Zeichen von Vergiftungen aufweisen müssten. Oder nicht?! Ansonsten finde ich den Bericht, den Herr Krenn verlinkte, sehr aufschlussreich.
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 15:26 Uhr
@Herbert Scholl: "Myself, I am going to lead all the negotiations", sagte Herr Sharon von sich.
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Theodor Heussmann
Registriert seit: 25.03.2010
Kommentare: 1779
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05. Juli 2012 - 16:14 Uhr
Frau Lauser, versuchen Sie mit Ihrer Argumentation darauf hinzuweisen, dass es in keinem Fall sein kann, dass Israelische "Kräfte" Arafat "beseitigt" haben?
Th. Heussmann -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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05. Juli 2012 - 16:25 Uhr
Frau Lauser, Polonium 210 ist ein alpha-Strahler. Alpha-Teilchen werden durch die abgestorbenen Zellen der Oberhaut abgeschirmt. Im Körper hingegen können die Alpha-Teilchen ungehindert das Erbgut der Zellen schädigen.
Wenn also Mütze und Schal einfach 8 Jahre lang im Schrank lagen, bestand für die Umgebung keine Gesundheitsgefahr. -
Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 16:32 Uhr
@Harald Meierhofer: Danke für die Aufklärung, Herr Meierhofer. Wie schon Herr Ache sagte: Man lernt eben nie aus.
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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05. Juli 2012 - 16:48 Uhr
@Theodor Heussmann: Ich will überhaupt nichts ausschließen, Herr Heussmann. Aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten für den Tod Arafats als die Möglichkeit "Mossad".
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herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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05. Juli 2012 - 16:55 Uhr
Frau Lauser, Frau Hadad, was halten Sie davon, dass der Islam in Deutschland
dem Judentum und dem Christentum gleichgestellt werden soll ?? -
Michael Krenn
Registriert seit: 17.07.2011
Kommentare: 219
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05. Juli 2012 - 18:29 Uhr
Herr Scholl, was halten Sie eigentlich von Lothar Matthäus' neuer Reality-Doku auf Vox?
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Angie Hadad
Registriert seit: 07.06.2010
Kommentare: 414
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05. Juli 2012 - 19:09 Uhr
Hallo Herr Scholl, wie geht's?
Wuerden in den islamischen Laendern Judentum und Christentum auch dem Islam gleichgestellt werden, wuerde es mir sicherlich leichter fallen, ihnen zu antworten.
Was halten Sie davon dass momentan taeglich hunderte / tausende Menschen aus Syrien versuchen, nach Jordanien zu fliehen. Die Jordanier lassen aber nur Menschen einreisen welche keine Palaestinensischen Wurzeln haben und das, obwohl die Frau des Koenigs Abdallah Palaestinenserin ist (soviel ich weiss aus Kalkilya)... -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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05. Juli 2012 - 19:40 Uhr
Hallo Frau Hadad und Gruss gen Süden.
In der WELT ist ein längerer Artikel über dieses Thema.
Die GRÜNEN beschäftigen sich damit.
Wir zwei brauchen uns nicht lange darüber unterhalten.
Solange der Grundsatz " Gleiches Recht für Alle " nicht zur Geltung kommt,
wird die Menschlichkeit nirgends auf der Welt der Masstab aller Dinge sein.
Ob nun Arafat vergiftet wurde und wenn ja von wem,berührt mich wenig.
Wichtiger ist, dass es von Ägypten über Israel nach Syrien nicht zu unbeherrschbaren Spannungen kommt.
Shalom und schönen Abend !
H.S. -
David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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06. Juli 2012 - 10:33 Uhr
Wir schweifen vom Thema ab. Aber ich bin mir sicher, wenn ein hierzu passender Artikel erscheint auch ich bgzl. Gleichberechtigungen der Religionen etwas beisteuern kann.
In diesem Sinne
Shalom
Und ein schönes Wochenende -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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06. Juli 2012 - 10:40 Uhr
Ist mir jetzt erst aufgefallen:
Frau Lauser schrieb:
"Für Leute, die es schaffen, Waffen aus dem Iran in die Palästinensergebiete zu schmuggeln, ist die Beschaffung von Polonium mit Sicherheit keine große Schwierigkeit."
In diesem Zusammenhang verweise ich auf einen Artikel des Spiegel anlässlich des tödlichen Poloniumsattentats auf Alexander Litwinenko 2006:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-49767428.html
Polonium ist extrem schwer zu beschaffen, ein dahergelaufener Waffenschmuggler reicht also nicht aus. -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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06. Juli 2012 - 10:44 Uhr
Suha Arafat lässt es sich auf Malta gutgehen.Vielleicht sind die "verschwundenen " Millionen ja auch dort.
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Angie Hadad
Registriert seit: 07.06.2010
Kommentare: 414
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06. Juli 2012 - 11:12 Uhr
Herr Scholl,
v i e l l e i c h t ???
Die Millionen hat sich Suha bestimmt nicht selbst erarbeitet.
Es waere bestimmt effektiv einmal nachzuforschen wieviele Millionen das Ehepaar Arafat unterschlagen hat.
Und woher kamen diese Gelder?
Und wozu sollten diese Gelder dienen? -
Theodor Heussmann
Registriert seit: 25.03.2010
Kommentare: 1779
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06. Juli 2012 - 11:23 Uhr
Frau Hadad, machen Sie besser kein Fass auf, von welchem Sie nicht möchten, dass dieses in "Ihren eigenen Reihen" ebenfalls geöffnet wird. Jedenfalls wird sich Frau Arafat eher kein U-Boot für etliche hundert Millionen zulegen, wie es Israel kürzlich tat. Und kommen Sie nicht mit dem Argument, dass Israel von militärischen Bedrohungen umzingelt ist und diese Maßnahmen erforderlich sind.
Th. Heussmann -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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06. Juli 2012 - 11:24 Uhr
Liebe Frau Hadad, es ist nun einmal so, dass bei allen semitischen Völkern/Rassen /Ethnien das " pecunia non olet " zur Lebensauffassung
gehört.
Gleich dazu gesagt, und nicht nur bei diesen ! -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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06. Juli 2012 - 11:26 Uhr
Lieber Herr Heussmann, diesen Hinweis sollten Sie nicht Frau Hadad geben,
sondern einigen Leuten in Berlin. -
David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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06. Juli 2012 - 11:31 Uhr
Verblendung und Israel Lobbyismus ist an der Tagesordnung. da wird sich in Berlin nichts ändern. Schuld sind die Medien, Springer-Verlag etc.
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Angie Hadad
Registriert seit: 07.06.2010
Kommentare: 414
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06. Juli 2012 - 11:44 Uhr
Herr Heussmann,
die "u-Boot Lieferung fuer Israel" wurde in der Vergangenheit diskutiert;
warum sollte nicht auch das Ehepaar Arafat diskutiert werden?
[ed.] -
Theodor Heussmann
Registriert seit: 25.03.2010
Kommentare: 1779
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06. Juli 2012 - 12:00 Uhr
Israel kann auf Menschen wie Sie stolz sein, Frau Hadad, kämpfen Sie doch wie ein Löwe für dieses Land und versuchen jegliche Verfehlung zu rechtfertigen, bzw. "Ungläubige", welche nicht in die Israel-Lobhuddelei oder -Mitleidsmasche einsteigen, als "verblendet" zu bezeichnen.
Nur vermittelt allzu lautes Brüllen oft den Eindruck, dass manche Dinge vertuscht, andere Dinge hingegen heraufstilisiert werden sollen.
Sie wollten mit Ihrer Frage, was mit den Millionen gemacht werden könnte, doch sicher auf die militärische Aufrüstung der Palästinenser anspielen, demnach ist die israelische Aufrüstung nicht gänzlich von der Diskussion auszuschließen. Um "das Ehepaar Arafat" geht es Ihnen doch sowieso nicht, eher um politisches und religiöses Geplänkel.
Th. Heussmann -
David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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06. Juli 2012 - 12:06 Uhr
Hr. Heussmann, Ihrem Post kann ich nur zustimmen!
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Angie Hadad
Registriert seit: 07.06.2010
Kommentare: 414
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06. Juli 2012 - 12:26 Uhr
Na-nu Herr Heussmann, Sie werden es doch nicht persoenlich nehmen wenn ich ein paar kleine Fragen stelle; warum ploetzlich so empfindlich?
In der deutschen Gesellschaft ist man es doch gewoehnt, ueber ALLES zu diskutieren. Ich kann mich nicht erinnern dass ich im heute geschriebenen Israel in irgendeiner weise "verteidigt" habe oder etwas"mitleiderregendes" gesagt haette.
Ihre Reaktion zeigt dass Sie eine festgefahrene Meinung ueber Israel haben und im Prinzip ueber gewisse Dinge gar nicht diskutieren moechten/koennen.
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David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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06. Juli 2012 - 13:37 Uhr
Welches Interesse können Palästinenser verfolgen, Arafat zu vergiften. Da Plutonium immens schwer zu beschaffen ist wie Hr. Meierhofer bereits erwähnte, kann ich nicht davon ausgehen dass diese in palästinensische Händen geraten ist. Es gibt ja sogar Checkpoints zw. palästinensischen Dörfer und Städte. Wenn das mal keine Besatzung und totale Ausgrenzung sowie Isolation ist.
[ed.] -
Michael Krenn
Registriert seit: 17.07.2011
Kommentare: 219
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06. Juli 2012 - 14:18 Uhr
"Welches Interesse können Palästinenser verfolgen, Arafat zu vergiften."
Der war gut :)
In seinem langen Terroristenleben hat er sich bei den "eigenen" Leuten sicher nicht nur Freunde gemacht. Immerhin hat er bisweilen sogar behauptet, er würde Israels Existenz anerkennen. Dass das bei manchen Palästinensern nicht gut ankam kann man sich denken. Es wäre ja nicht der erste Araber, der von seinesgleichen beseitigt wurde. Bei innerpalästinensischem Zwist hat schon der ein oder andere "Bruder" sein Leben verloren... -
Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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06. Juli 2012 - 16:00 Uhr
@Harald Meierhofer und David Ache: Wer spricht von einem dahergelaufenen Waffenschmuggler? Ich jedenfalls nicht. Denn für ein Schiff von der Sorte der Karine A, die voll beladen war mit Kriegswaffen für die Palästinenser, reicht „ein dahergelaufener Waffenschmuggler“ in der Tat nicht aus. Wie auch immer, in dem von Ihnen, Herr Meierhofer, erwähnten "Spiegel!-Artikel steht, man bräuchte für die Beschaffung von Polonium schon einen Atomreaktor. Nun hatte der Iran bereits vor 2004 funktionierende Atomreaktoren. Ebenfalls bereits vor 2004 hatte der Iran damit begonnen, die Hamas in deren Kampf gegen Israel zu unterstützen, z. B. mit Waffenlieferungen. Die Hamas wiederum war schon damals verfeindet mit der Fatah und trachtete nach deren Entmachtung, u. a. weil ihr diese –wie Herr Krenn andeutete- zu „israelfreundlich“ war. Was aber wäre für die Entmachtung der Fatah besser als der Tod Arafats?!.... Und wenn es Palästinensern mit Sprengstoffgürteln leider immer wieder gelang, israelische Sperren zu umgehen, warum sollte es nicht auch einem Palästinenser mit Polonium z. B. aus dem Iran gelungen sein?!... Darüber hinaus kann Polonium weitaus weniger auffällig transportiert werden als Sprengstoff…. Ich sage nicht, dass das alles tatsächlich so war. Aber die Möglichkeit erscheint mir plausibel.
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Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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06. Juli 2012 - 17:09 Uhr
Frau Lauser, zur Produktion von Polonium aus Bismut reicht ein "normaler" Reaktor nicht aus. Es benötigt schon Vorrichtungen, um Neutronen aus dem Reaktor herauszuleiten. Solche Reaktoren werden speziell für Bestrahlungsanwendungen gebaut, nicht zur Stromgewinnung.
Sicher, theoretisch ist es möglich, dass sich auch Palästienser irgendwie dieses Material beschafft haben könnten. Plausibel ist es nicht.
Lassen Sie Verstand und Ockhams Rasiermesser* wirken...
*Google ist Ihr Freund -
Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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06. Juli 2012 - 17:38 Uhr
@Harald Meierhofer: Wer spricht von „normalen“ Reaktoren? Die IAEA nicht:
„43. The information indicates that Iran has carried out the following activities that are relevant to the
development of a nuclear explosive device:
• Efforts, some successful, to procure nuclear related and dual use equipment and materials by
military related individuals and entities (Annex, Sections C.1 and C.2);
• Efforts to develop undeclared pathways for the production of nuclear material (Annex, Section C.3);
• The acquisition of nuclear weapons development information and documentation from a clandestine nuclear supply network (Annex, Section C.4); and
• Work on the development of an indigenous design of a nuclear weapon including the testing of components (Annex, Sections C.5–C.12).
44. While some of the activities identified in the Annex have civilian as well as military applications, others are specific to nuclear weapons.
45. The information indicates that prior to the end of 2003 the above activities took place under a structured programme. There are also indications that some activities relevant to the development of a nuclear explosive device continued after 2003, and that some may still be ongoing.“ (http://www.iaea.org/Publications/Documents/Board/2011/gov2011-65.pdf)
Die Sache mit dem Verstand und dem Rasiermesser geben Sie bitte genauso an die Verschwörungstheoretiker weiter, die meinen, Israel bzw. der Mossad steckten hinter Arafats Tod. -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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06. Juli 2012 - 17:50 Uhr
Weils gerade bekannt wurde und die BZ freuen dürfte:::
" Badische Zeitung, ein Blatt, das schon viele kreative und erfolgreiche
Journalisten hervorgebracht hat "
Bezogen auf die künftige Sprecherin von Herrn Gauck, geboren in Freiburg.
Passt nicht zum Thema, lockert vielleicht die heisse Arafat-Debatte auf.
Nachlesbar in Welt-online ! -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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06. Juli 2012 - 17:59 Uhr
Frau Lauser, die Hochanreicherung von Uran hat überhaupt nichts mit der Produktion von Polonium zu tun.
Und was die Theorien, wer für den Tod von Arafat verantwortlich ist, angeht, so warte ich erst mal, bis die Ergebnisse der Untersuchung des exhumierten Körpers ergeben. Sollten Hinweise auf eine Polomiumvergiftung vorliegen, werde ich zu dem Zeitpunkt gegebenenfalls in eine Diskussion darüber einsteigen. -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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06. Juli 2012 - 17:59 Uhr
Weil es in der FT von heute steht:
Die Schweizer wollen das Polonium in der Unterhose Arafat's gefunden haben.
Wie kam es gerade an dieses Kleidungsstück ? War da was ? ::))
Israel wird Ausreisegenehmigung für den exhumierten Körper geben. -
Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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06. Juli 2012 - 18:01 Uhr
@Herbert Scholl: Aber Herr Scholl! "Die Welt" gehört doch zur "Springer-Presse". Und der glaubt doch mindestens die Hälfte der hier im Forum Anwesenden nicht! :-)
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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06. Juli 2012 - 18:05 Uhr
@Harald Meierhofer: Zitat aus Ihrem verlinkten "Spiegel"-Artikel: "Zwar kommt Polonium auch in der Natur überall vor, im Boden wie in der Atemluft; doch sind das nur extrem geringe Mengen. Das silbrig glänzende Metall geht über mehrere Stufen aus dem Zerfall von Uran hervor." Uran wird also offensichtlich für die Herstellung von Polonium gebraucht.
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herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
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06. Juli 2012 - 18:07 Uhr
Frau Lauser, die Nachricht bezüglich der Pressesprecherin dürfen alle
Glauben, auch dass die BZ eine gute Journalistenschule zu sein scheint . -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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06. Juli 2012 - 21:37 Uhr
[ed.]
Polonium ensteht in der Natur durch manche Zerfallsketten aus Uran. Deshalb findet man es auch in der Pechblende, aus der Marie Curie es auch gewinnen konnte, wofür sie u.a. den Nobelpreis zugesprochen bekam.
Allerdings sind die Mengen an Po 210 verschwindend gering, auch wegen der relativ kurzen Halbwertszeit. Hergestellt wird Polonium 210 durch Neutronenbeschuss von Bismut in speziellen Reaktoren.
Ich finde es schon merkwürdig, wie Sie hier ständig versuchen, ein Szenario zu entwickeln, dass es ermöglicht, dass Palästinenser einen solchen Anschlag verübt haben könnten. Ist der Gedanke daran, dass sich wieder mal der Mossad die Finger schmutzig gemacht haben könnte, so schmerzhaft? [ed.] -
Sandra Maier
Registriert seit: 20.08.2011
Kommentare: 92
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06. Juli 2012 - 21:46 Uhr
Eine Mutter fragte ihre drei Kinder:
"Was ist das Schlimmste auf der Welt?"
"Der Krieg", sagte das erste.
"Die Gleichgültigkeit", sagte das zweite.
"Der Hass", sagte das dritte.
"Ihr habt mir die Blüte, die Blätter und den Stengel einer giftigen Pflanze genannt, doch was ist ihre Wurzel?"
Die Töchter wussten keine Antwort.
"Die Unfähigkeit vieler Menschen, sich selbst im anderen wiederzufinden", sagte ihre Mutter.
Text: Hans Kruppa -
Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
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06. Juli 2012 - 22:09 Uhr
Schöner Text! Und prompt ist Schweigen im Wald. Interessant!
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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06. Juli 2012 - 22:45 Uhr
@Harald Meierhofer: Um ehrlich zu sein, ich selbst weine Arafat keine Träne nach. Und mir ist es letztendlich egal, wodurch oder durch wen er gestorben ist. Von mir aus durch Polonium. Von mir aus durch den Mossad. Von mir aus durch Aids. Von mir aus durch die Hand eines Palästinensers. Von mir aus durch sonst etwas oder sonst jemanden. Ich finde es nur immer wieder interessant, wenn bei dieser Art von "ungeklärten Todesfällen" bei manchen Leuten der Verstand offensichtlich beiseite gelegt wird und gleich der Mossad verdächtigt wird. Und keiner fragt danach, warum Suha Arafat und die Palästinensische Autonomiebehörde nicht erlaubten, den Arztbericht über Arafats letzte Tage und sein Sterben zu veröffentlichen. Und keiner fragt danach, warum Suha Arafat erst jetzt bzw. ausgerechnet jetzt, fast 8 Jahre nach Arafats Tod, die Sache mit dem Polonium auf den Tisch bringt. Sie sind doch offensichtlich ein logisch denkender und an Fakten interessierter Mensch, Herr Meierhofer. Warum stellen Sie sich dann nicht solche Fragen sondern springen auf den Mossad-Zug mit auf?
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
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06. Juli 2012 - 22:50 Uhr
@Sandra Maier: Setzen Sie Ihr Gedicht doch auch mal unter die Artikel, die das Leid in Syrien beschreiben. Bei diesen Artikeln ist nämlich immer Schweigen im Walde. Vor allem diejenigen, die so gerne Israel kritisieren, wenn dieses die Palästinenser "menschenunwürdig" behandelt, schweigen sich zu dem tatsächlich menschenunwürdigen Vorgehen in Syrien aus. Warum?
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Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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06. Juli 2012 - 23:23 Uhr
Frau Lauser, ich springe auf keinen Zug. Ich spekuliere nicht über mögliche Täter, solange nicht feststeht, dass überhaupt eine Tat gab.
Ich habe lediglich Fakten gerade gerückt, die Sie in der Absicht, den Kreis der möglichen Täter in einer bestimmten Sichtung auszudehnen, sehr - ich sag's mal euphemistisch -phantasievoll an den Haaren herbei gezogen haben.
Warten wir doch erst mal das Untersuchungsergebnis ab. Dann wissen wir, ob ein Verbrechen vorliegt, und dann kann man immer noch trefflich über die üblichen Verdächtigen streiten. -
Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
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06. Juli 2012 - 23:25 Uhr
Frau Lauser: Gegenfrage: Warum versuchen Sie und Frau Hadad eigentlich permanent alle Ursache des Übels im nahen Osten den nicht-Israeliten in die Schuhe zu schieben?
Ist das da unten eine ganz einseitige Sache? -
Sandra Maier
Registriert seit: 20.08.2011
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07. Juli 2012 - 00:22 Uhr
Frau Lauser: wenn Sie mal verstanden haben, daß Friede in Ihnen selbst beginnt und sich dann im Außen zeigt, dann können wir uns gerne an einen Tisch setzen und einen Kaffee trinken. ´
Ich fürchte jedoch Frau Lauser, das wird nie passieren! -
Michael Krenn
Registriert seit: 17.07.2011
Kommentare: 219
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07. Juli 2012 - 00:23 Uhr
Frau Lauser, Syrien ist für die meisten uninteressant, da dort Araber andere Araber abschlachten. Der deutsche Michel wird erst hellhörig, sobald er jüdische Finger im Spiel wähnt. Aber in den unendlichen Weiten des Internets kursieren sicher auch einige Theorien, die Israel als den Drahtzieher des syrischen Bürgerkriegs ausgemacht haben.
Interessant an dieser Arafat-Story ist schon, warum es gerade jetzt zu dieser Untersuchung kommt. Und dann auch noch Polonium. Das sieht für mich irgendwie etwas zu gewollt aus. Ich bin mal gespannt, wie diese Story weitergeht... -
Sandra Maier
Registriert seit: 20.08.2011
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07. Juli 2012 - 00:28 Uhr
Herr Krenn, der Vortrag von Herrn Christoph Hörstel in Nürnberg (youtube-video) wird sicherlich Ihr Interesse wecken. Er ist in der Tat sehr aufschlussreich....
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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07. Juli 2012 - 09:58 Uhr
@Harald Meierhofer: Das ist ja schön zu hören, dass Sie nicht auf den Mossad-Zug aufspringen. Da habe ich Sie dann wohl falsch verstanden. Ansonsten gebe ich Ihnen Recht mit Ihrer Aussage „Warten wir doch erst mal das Untersuchungsergebnis ab.“ Es ist eigentlich müßig, darüber zu diskutieren, insbesondere angesichts solcher Nachrichten: http://www.israelnetz.com//arabische-welt/detailansicht/aktuell/zweifel-wegen-giftfunden-in-arafats-waesche/#.T_dJes1Z_VU
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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07. Juli 2012 - 10:00 Uhr
@Roland Hellbardt: Ich denke, ich habe schon oft genug an anderer Stelle im BZ-Forum gesagt, dass an dem Konflikt NICHT NUR Israel Schuld hat, sondern dass die arabische Seite AUCH ihren Teil dazu beiträgt. Eine solche Aussage betrachte ich persönlich keineswegs als einseitig. Aber wenn Sie das so sehen wollen, ist das Ihre Sache.
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
Kommentare: 1218
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07. Juli 2012 - 10:02 Uhr
@Sandra Maier: Sie stellen also Vorbedingungen, bevor Sie sich mit mir an einen Tisch setzen wollen. Dann fehlt Ihnen wohl auch noch der Friede in Ihnen selbst, der sich dann nach außen zeigt. Hätten Sie diesen Frieden in sich, müssten Sie sich doch einfach gerne ohne Vorbedingungen mit mir an einen Tisch setzen wollen, um Ihren Frieden auf mich wirken zu lassen. Aber dass es um den Frieden in Ihnen selbst, der sich dann nach außen zeigt, nicht so gut steht, merkt man ja schon an Ihren negativen und friedlosen Äußerungen über Israel – und auch daran, dass Sie sich von Christoph Hörstel anregen lassen, der, wo er kann, gegen Israel wettert, aber das gewalttätige Regime im Iran, das die Schoah leugnet und antisemitische Statements verbreitet, unterstützt.
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Andrea Lauser
Registriert seit: 31.05.2010
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07. Juli 2012 - 10:03 Uhr
@Michael Krenn: Ja, da haben Sie wohl Recht. Leider, wie ich in diesem Fall sagen muss. – Was die Arafat-Story angeht, so bin ich auch gespannt, wie sie weitergeht….
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herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
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07. Juli 2012 - 10:16 Uhr
Frau Lauser, passt zwar nur indirekt zum Thema, aber lesen Sie doch
mal den neuen Artikel von Broder in der Welt,getitelt " Wieviel Zivicourage
passt auf eine Vorhaut ?" -
Michael Krenn
Registriert seit: 17.07.2011
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07. Juli 2012 - 10:23 Uhr
Frau Meier, für Verschwörungstheoretiker und Esoteriker sind die Thesen von Hörstel absolut interessant, keine Frage. Sie irren jedoch, wenn Sie mich in diesen Kreisen verorten.
Ihr Gedicht sehe ich jetzt allerdings gleich in ganz anderem Licht. -
Angie Hadad
Registriert seit: 07.06.2010
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07. Juli 2012 - 11:40 Uhr
Frau Sandra Maier,
es wuerde mich sehr interessieren, wie Sie den heute in der BZ erschienenen Artikel "Allah soll es richten" beurteilen.
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