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13. Januar 2012

Änderungen auf Grundstücksflächen müssen gemeldet werden

Verwaltung informiert über "gesplittete Abwassergebühr" / Gebührenbescheide werden verschickt / Den Förstern bereitet das Eschentriebsterben Sorgen.

WUTACH (jul). Die gesplittete Abwassergebühr war Thema in den Bürgerversammlungen in Wutach. Wie Bürgermeister Christian Mauch informierte, liegt die neue Gebühr für das Schmutzwasser in Wutach bei 3,31 Euro pro Kubikmeter (bisher 4,55 Euro). Die Niederschlagswassergebühr liegt bei 0,55 Euro pro Quadratmeter gebührenpflichtiger Fläche. Kalkuliert wurde die neue Gebühr anhand der Kosten der Gemeinde für die Abwasserentsorgung und unter Berücksichtigung der Abwassergesamtmenge beziehungsweise der gebührenpflichtigen Gesamtfläche. Die jährlichen Kosten für die Kommune belaufen sich laut Verwaltung auf 208 599 Euro im Jahr (davon Schmutzwasser, 143 853 Euro und Niederschlagswasser 64 746 Euro). Die Gesamtwassermenge, die in die Kanalisation eingeleitet wird, beträgt 44 650 Kubikmeter, auf 117 555 Quadratmeter summiert sich die gebührenpflichtige Fläche. "Mit unseren Gebührensätzen liegen wir im Vergleich mit anderen Gemeinden im Mittel", meinte Arnold Hettich. Berücksichtige man noch die Tatsache, dass in Wutach keine Beiträge erhoben werden, sei die Belastung für die Bürger sicherlich vertretbar. Hettich informierte auch, dass in Kürze die Gebührenbescheide an die einzelnen Haushalte verschickt werden. Diese gelten für die Jahre 2010 und 2011 und könnten von daher etwas undurchsichtig sein. "Wer Fragen hat, kann aufs Rathaus kommen, oder anrufen", forderte Bürgermeister Mauch die Bürger auf, sich bei Unklarheiten zu melden. Und noch etwas war der Verwaltung in Bezug auf die gesplittete Gebühr wichtig: Änderungen auf den Grundstücken müssen der Verwaltung gemeldet werden. Wer also Flächen neu ver- oder entsiegelt, ist verpflichtet, dies bekannt zu geben.

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In der Versammlung in Münchingen warf Revierleiter Hugel noch einen Blick auf den Forstbetrieb. Nach dem Spitzenjahr 2011 sei auch 2012 mit einem guten Holzpreis und einem guten Gewinn zu rechnen. Sorgen bereitet dem Förster allerdings das Eschentriebsterben. Die Krankheit, die die Eschen letztlich absterben lässt, sei nicht zu unterschätzen, meinte Hugel. Die Esche nimmt etwa neun Prozent der Fläche im Gemeindewald Wutach ein. Um die wahrscheinlichen Verluste auszugleichen, werden bereits jetzt Ahornbäume als Ersatz gepflanzt, informierte der Revierleiter.

Autor: jul