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08. Februar 2012
Die Zeit der Unsicherheit ist vorbei
Mit Thomas Spiegelhalder hat der Musikverein Ewattingen wieder einen festen Dirigenten.
WUTACH-EWATTINGEN. Im Zeichen der Dirigentensuche stand das verflossene Vereinsjahr für den Musikverein Ewattingen. Nach dem Ende der Ära Reinhard Mäder und eine auf fünf Monate beschränkte Übergangszeit mit Edgar Friedrich, übernahm am 20. September Thomas Spiegelhalder aus Unterkirnach den Dirigentenstab. Für beide Seiten – Dirigent und Musikverein – scheint es eine erfolgreiche Zukunft zu werden.
Die Anzeichen hierfür sind recht vielversprechend, erklärten der Vorsitzende des Musikvereines, Michael Keller, und Dirigent Thomas Spiegelhalder in der Hauptversammlung übereinstimmend.
"Das Jahr 2011 war für uns kein einfaches musikalisches Jahr, da wir uns immer wieder an verschiedene musikalische Leiter gewöhnen mussten, doch dies ist nun vorbei", bilanzierte Michael Keller in seinem Rückblick. Musikalische Höhepunkte, der insgesamt 13 und neun kirchlichen Auftritte waren das Frühjahrskonzert mit Edgar Friedrich und das Jahreskonzert mit Thomas Spiegelhalder als musikalischem Leiter. Die offiziellen Auftritte zwischendurch absolvierte man mit Vizedirigent Gerhard Baumgärnter, der somit während des Jahres viel an Verantwortung zu tragen hatte. Die "Bachtalmusikanten", die Tanz- und Unterhaltungsmusikgruppe des Musikvereines, hatten zehn weitere Auftritte.
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Zur Vorbereitung auf die Auftritte kamen die Musiker und Musikerinnen zu insgesamt 55 Proben zusammen, wobei der durchschnittliche Probenbesuch bei 73,1 Prozent lag. Beste Probenbesucher waren Nadine Keller (keine Fehlprobe), Hans Otto Scheuble, Werner Rothmund (1), Alexander Färber, Michael Keller (2) sowie Gerhard Baumgärtner (5), Corinna Hummel und Florian Keller (6). Wie der neue Dirigent Thomas Spiegelhalder bekannte, hat es ihm imponiert, wie er und seine Frau Bettina, die in der Kapelle die Klarinette spielt, in Ewattingen aufgenommen wurden. "So etwas habe ich noch nie erlebt".
Etwas umstrukturieren möchte er die bisherige Probenstruktur. Da die Dienstagsproben berufs- und studienbedingt schwächer besucht werden, möchte er die eine oder andere Dienstagsprobe auf Samstag oder Sonntag verlegen. Für die beiden Konzerte hat er den musikalischen Rahmen bereits abgesteckt. So soll das Frühjahrskonzert mehr beschwingt und lockere Melodien zum Thema "Dancing Night" und das Jahreskonzert konzertante Musikstücke zum Thema Irland beinhalten. Mit dem musikalischen Leistungsstand des Ewattinger Musikvereines zeigte er sich zufrieden. "Die Grundlagen für Transparenz und einen schönen Klang sind da". Dennoch ist so manches verbesserungswürdig, weshalb das Üben zu Hause nicht außer Acht gelassen werden sollte. Eine enorme Bedeutung für die Zukunft misst Thomas Spiegelhalder der Jugendausbildung in der Bläserjugend bei.
Transparenz und einen
schönen Klang sind da."
Dirigent Thomas Spiegelhalder
Das Jahr 2012 beinhaltet für den Ewattinger Musikverein wieder einige Herausforderungen, wie Vorsitzender Michael Keller bei der Programmvorstellung bekannt gab. Das Frühjahrskonzert, das man zusammen mit der Stadtmusik Neustadt gestaltet, findet am 28. April statt und das Jahreskonzert wurde auf den 8. Dezember terminiert. Nach dem ersten erfolgreichen Verlauf der "Goldenen Trompete" von Ewattingen, will man diese Veranstaltung erneut organisieren und zwar am 29. September. Die Teilnahme am Ewattinger Dorffest ist beschlossene Sache. Für das 200-jährige Jubiläum der Stadtmusik Bonndorf wird man die Patenschaft übernehmen, und am 30. Juni das Festbankett musikalisch mitgestalten. Für die Sommermonate hat man jeweils ein Abendkonzert in Ewattingen und Münchingen eingeplant.
Ein großes Thema in 2012 wird der Umbau des Proberaumes werden. Im kommenden Jahr werden nämlich 20 Jugendliche in den Musikverein als Aktivmusiker aufgenommen, dann reichen die vorhandenen Räumlichkeiten nicht mehr aus. Lösungsvorschläge werden derzeit in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ausgearbeitet. Auf den Bericht der Vorsitzenden der Bläserjugend, Nadine Zimmermann, werden wir noch eingehen.
Autor: Bruno Morath
