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08. Juni 2009 12:42 Uhr

Gemeinderatswahl in Wutach

UWW fährt großen Wahlerfolg ein

Die neue gegründete Liste "Unabhängige Wählergemeinschaft Wutach" schaffte es auf Anhieb, sechs Sitze im Ratsgremium einzunehmen. Damit hat die UWW die Mehrheit im zehn Gemeinderäte zählenden Gremium.

  1. So sieht der neue Gemeinderat aus. Foto: BZ

WUTACH. Die neue gegründete Liste "Unabhängige Wählergemeinschaft Wutach" schaffte es auf Anhieb, sechs Sitze im Ratsgremium einzunehmen. Damit hat die UWW die Mehrheit im zehn Gemeinderäte zählenden Gremium. Von den acht Bewerbern der Unabhängigen Wählergemeinschaft Wutach schafften sechs Kandidaten den Sprung in den Gemeinderat. Die CDU – bislang einzige Fraktion im Rat – nimmt vier Sitze im neuen Gremium ein. Fünf der bisher amtierenden Gemeinderäte hatten sich nicht mehr zur Wahl gestellt – Edmund Kromer, Barbara Elbers, Günter Müller, Andreas Maier und Richard Müller. Erneut beworben hatte sich Ulrika Rothmund, die den Einzug ins Kommunalparlament aber nicht mehr schaffte.

Weiterhin im Gemeinderat vertreten sind von der CDU Armin Kienzle (466 Stimmen), Alexander Riester (463), Detlef Probst (384, Lembach), und Joachim Burger (576, Münchingen). Von der UWW wurden folgende Kandidaten in den Gemeinderat gewählt: Erhard Graunke (571 Stimmen), Armin Burger (440), Wolfgang Dornfeld (617), Christoph Kuttruff (543), Martin Lang (460, Lembach) und Bernd Langenbacher (470, Münchingen). Wolfgang Dornfeld darf sich mit seinen 617 Stimmen als "Stimmenkönig" bezeichnen.

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Dass den Wutacher Bürgern daran gelegen ist, mit zu bestimmen wohin die kommunalpolitische Reise in den kommenden fünf Jahren geht, zeigt sich an der hohen Wahlbeteiligung. Von den insgesamt 947 Wahlberechtigten waren 721 Bürgerinnen und Bürger zur Urne gegangen, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 76,13 Prozent.

Die Kandidaten der UWW sammelten insbesondere im Wahlbezirk Ewattingen kräftig Stimmen. Insgesamt kamen sie in Ewattingen auf 2690 Stimmen, die CDU-Kandidaten kamen auf 1511 Stimmen. In Münchingen und in Lembach vereinigten die jeweils zwei Kandidaten der Christdemokraten zwar insgesamt mehr Stimmen auf sich als die UWW. Im Einzelvergleich jedoch hatte Martin Lang in Lembach (UWW) und Bernd Langenbacher in Münchingen (UWW) die Nase vorn und schafften den Sprung ins Gremium. Von der CDU wird Lembach durch Detlef Probst vertreten und Münchingen von Joachim Burger.

Zählt man alle Stimmen zusammen kommt die UWW auf 3620 Stimmen und die CDU auf 2992 Stimmen. Den Einzug ins Gremium nicht geschafft haben folgende Bewerber: Von der CDU: Ulrika Rothmund (262 Stimmen), Klaus Ulrich (320), Thomas Troll (284) und Joachim Hogg (237). Von der UWW: Susanne Schmidt-Barfod (278 Stimmen) und Friedrich Müller (241 Stimmen).

Autor: Juliane Kühnemund