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06. Februar 2013

Erinnerung an einen der 14 Nothelfer

Pfarrgemeinde Wyhl feiert das Fest ihres Kirchenpatrons, des heiligen Blasius.

  1. Pfarrer Thorsten Becker erteilt beim Patrozinium den Blasiussegen. Foto: Jürgen Schweizer

WYHL (jüs). Bei eisigen Temperaturen feierte die katholische Kirchengemeinde St. Blasius Wyhl am Sonntag das Fest ihres Kirchenpatrons Blasius. Wie es Tradition ist, zogen zum Patrozinium die Wyhler Vereine gemeinsam in die Kirche ein. Den vom Kirchenchor unter der Leitung von Marianne Blum mitgestalteten Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Thorsten Becker.

Nach dem Gottesdienst traf man sich auf dem Kirchplatz, um miteinander zu feiern. Für die Bewirtung sorgte der Pfarrgemeinderat. Die musikalische Umrahmung hatte der Musikverein Wyhl unter der Leitung von Manfred Mamier in Form eines Platzkonzerts übernommen. Auch die Chorgemeinschaft unter der Leitung von Hermann Hess erfreute mit ihren Liedvorträgen die anwesenden Bürgerinnen und Bürger.

Zahlreiche Gläubige fanden sich auch am Abend in der St. Blasius-Kirche ein, wo eine Andacht zu Ehren des Kirchenpatrons mit Erteilung des Blasiussegens stattfand. Der Katholische Frauenbund lud wie üblich zum Patroziniumskaffee ein.

Der Namenstag des heiligen Blasius wird am 3. Februar gefeiert. Er war Bischof von Sebaste in Armenien und starb Anfang des vierten Jahrhunderts den Märtyrertod. Der heilige Blasius zählt zu den 14 Nothelfern und zu jenen Heiligengestalten, denen man besonders vertraut und bevorzugt seine Anliegen darbringt. Er wird bei Halsleiden und Beschwerden jeglicher Art angerufen. Die Legende sagt, dass er einst einem Kind das Leben gerettet hat, als dieses an einer Fischgräte zu ersticken drohte. Zur Erinnerung daran wird an seinem Namensfest alljährlich der Blasiussegen erteilt.

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Autor: jüs