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26. Juli 2012 16:53 Uhr
Baden-Württemberg
Zahl der Radunfälle um 19 Prozent gestiegen – Freiburg bleibt Brennpunkt
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Radlern ist vergangenes Jahr im Südwesten um 19 Prozent gestiegen. 46 Radler kamen ums Leben. Brennpunkt ist und bleibt Freiburg.
"Diese Entwicklung können wir nicht einfach hinnehmen", sagte Innenminister Reinhold Gall (SPD) am Donnerstag in Stuttgart. Dort stellte er zusammen mit dem Statistischen Landesamt ein mit Zahlen gespickte s Faltblatt zu Unfällen von Radfahrern in Baden-Württemberg vor. Demzufolge waren im vergangenen Jahr Fahrradfahrer an jedem fünften Verkehrsunfall mit Personenschaden beteiligt.
Insgesamt sind laut Erhebung 8433 Radler im vergangenen Jahr auf den Straßen im Südwesten verunglückt – davon 46 tödlich. Im Ortenaukreis waren 493 Radler in einen Unfall verwickelt, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 231 und im Landkreis Lörrach 254. Spitzenreiter in Baden-Württemberg ist der Stadtkreis Freiburg. Dort verunglückten der Statistik zufolge 547 Radler, insgesamt waren 1265 Verkehrsteilnehmer in Unfälle verwickelt.
"Radfahrer zählen zu den schwächeren Verkehrsteilnehmern und werden von anderen Verkehrsteilnehmern oftmals übersehen", so Gall. Da sie kaum geschützt seien, sei das Verletzungsrisiko für sie sehr hoch. Das zeigten auch die Zahlen des aktuellen Jahres: Unter den bisher 224 Verkehrstoten im Zeitraum Januar bis Ende Juni 2012 seien 16 Radfahrer gewesen.
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Bereits am 23. April hat das Innenministerium die Radhelmkampagne "Schütze Dein Bestes" gestartet. Das Ziel: Junge Leute im Alter zwischen 13 und 15 Jahren verdeutlichen, wie wichtig das Tragen eines Helmes ist.
Das Faltblatt sei ein weiterer Versuch, das Thema in die Öffentlichkeit zu rücken. "Wir wollen möglichst viele informieren und auch für die Gefahren des Radverkehrs sensibilisieren", sagte die Präsidentin des Statistischen Landesamtes Carmina Brenner. Das Faltblatt werde den Schulen, der Polizei, den Radvereinen und Behörden kostenlos zur Verfügung gestellt.
In dem Faltblatt ist das Unfallgeschehen umfassend recherchiert und unter anderem nach Ursache, Altersgruppen und Unfallrisiko aufbereitet. Dabei kristallisieren sich einige Hauptunfallursachen heraus, etwa die falsche Benutzung der Fahrbahn und nicht angepasste Geschwindigkeit. Eine weitere erschreckende Zahl, die die Statistik offenbart: Täglich verunglücken auf Baden-Württembergs Straßen 23 Fahrradfahrer – und dabei handelt es sich nur um die der Polizei gemeldeten Fälle.
Interaktive Karte: Radunfallschwerpunkte in Freiburg
- Faltblatt: Straßenverkehrsunfälle in Baden-Württemberg (PDF)
Autor: Alexandra Sillgitt
57 Kommentare
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Manni Fischer
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 807
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26. Juli 2012 - 17:19 Uhr
Popcorn und Cola parat... Es kann losgehen...
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Thomas Kaufmann
Registriert seit: 25.02.2010
Kommentare: 465
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26. Juli 2012 - 17:50 Uhr
Ne ne Herr Fischer, mein BMI liegt schon bei 27. Ich sollte vielleicht mal Radfahren, um meine Pfunde loszuwerden, aber dann gehöre ich ja zu den Kampfradlern und Radrambos :-)
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Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
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26. Juli 2012 - 17:59 Uhr
Rutschen Sie mal rüber, Herr Fischer, ich setz mich dazu... ;)
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Thomas Hemmer
Registriert seit: 29.01.2012
Kommentare: 74
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26. Juli 2012 - 18:14 Uhr
Ich bin auch dabei (mit einer Kiste Rothaus - tiefgekühlt)..
Los Jungs! -
Kandi Haberstroh
Registriert seit: 14.11.2011
Kommentare: 79
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26. Juli 2012 - 18:36 Uhr
Trauriger Rekord. Freiburg hat mit dem Dreisamuferradweg den gefährlichsten Radweg Deutschlands.
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Werner Wiese
Registriert seit: 24.07.2010
Kommentare: 259
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26. Juli 2012 - 18:38 Uhr
Man muß sich auch nicht wundern wenn man sieht was für D.....backen da unterwegs sind.....
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Gelöschter Nutzer #914291
Registriert seit: 30.03.2012
Kommentare: 629
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26. Juli 2012 - 18:47 Uhr
@ Kandi Haberstroh
Da sind die Fahrradrambos ja auch unter sich, ok, noch ein paar lebensmüde Fußgänger !
*zündel zündel* ;) -
Michael Kern
Registriert seit: 20.07.2009
Kommentare: 846
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26. Juli 2012 - 18:49 Uhr
"mit einer Kiste Rothaus"
Bei Erdinger wäre ich dabei gewesen. Andechs wäre auch noch gegangen. :-) -
Lothar Schätzle
Registriert seit: 21.01.2010
Kommentare: 151
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26. Juli 2012 - 19:00 Uhr
dreisamraduferweg???? da fahren doch keine autos. wie können da nur unfälle mit radfahrern passieren......:( und die radfahrer bekommen nun noch eine neue piste hinzu.... rotteckring die radler kommen.
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Jonathan König
Registriert seit: 24.01.2010
Kommentare: 158
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26. Juli 2012 - 19:12 Uhr
"75 Prozent der tödlich verunglückten Radler trugen keinen Helm"
Wurde schon erwähnt, dass bundesweit 89 Prozent der Radler keinen Helm tragen?
Eichfach nur nen Helm auf den Kopp und behaupten das sei sicher ist humbug. Zur Sicherheit im Straßenverkehr gehört VIEL MEHR als nur ein Helm.
Und nein ich bin kein Helmbekämpfer ich trage sleber immer einen beim Radeln. -
karl mayer
Registriert seit: 15.09.2010
Kommentare: 30
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26. Juli 2012 - 19:40 Uhr
Ich bin jeden Tag mit dem Fahrrad in Freiburg Stadt unterwegs. Es ist für mich horrent, wie sich ein Großteil der Radler verhält: Rotlicht an Ampeln wird ignoriert..., Rechts vor Links gilt anscheinend für Radler auch nicht.. Fahrtrichtung auf ausgewiesenen Radwegen wird ebenfalls ignoriert. Meines Erachtens gehört jedem Radler, der gegen gewisse Vorschriften verstößt eine Punktegutschrift :) in Flensburg.., sollte er eine Führerschein besitzen der gleich mal für ein halbes Jahr eingezogen..
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Rolf Schulze
Registriert seit: 26.02.2012
Kommentare: 151
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26. Juli 2012 - 19:43 Uhr
Freiburg bleibt nicht nur bei den Radunfällen Brennpunkt, sondern auch in der Kriminalität, besonders Gewaltdelikte, Einbrüche, und Diebstähle jeglicher Art...
Die Polizei oder das Ordnungsamt müsste bei den Radler auch mal richtig durchgreifen, z. B. wer durch die Innenstadt radelt obwohl es verboten ist, gleich mal 50 EUR, wer den Fahrradweg in entgegensetzter Richtung fährt, genauso bestrafen wie die Auto-Geisterfahrer auch. Rotlichtsünder mindestens 100 EUR, usw, usw..., also ich spreche mich da für empflindliche Strafen aus, an denen die Radler auch was zu knabbern haben, nicht nur diese lächerliche 10 EUR, das vergessen die Radler nach 10 Meter Fahrt wieder, und verstoßen nach 20 Meter Fahrt erst recht aus Trotz gegen die Verkehrsvorschriften.... -
Michael Riedle
Registriert seit: 17.07.2011
Kommentare: 573
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26. Juli 2012 - 22:27 Uhr
@Schulze "Die Polizei oder das Ordnungsamt müsste bei den Radler auch mal richtig durchgreifen"
.....genau am besten gleich wegsperren und ruhe ist....gäääähn. Wie wärs mit ner Stafe für sich wiederholende Kommentare, Sie schreien ja bei allem und jemdem nach härterem durchgreifen der Staatsmacht. Wie wärs mit gegenseitiger Rücksichtnahme und vernunft..... -
Jürgen Arnemann
Registriert seit: 05.11.2009
Kommentare: 325
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27. Juli 2012 - 03:54 Uhr
Das Freiburger Pflaster ist nicht gefährlich, es ist nur das Verhalten
der Radler.
Ich setzte mich auch gerne dabei und schaue zu, aber ohne
Alkohol, denn ich muss dann noch Heim radeln...rücksichtslos
und ohne Licht. -
Sonja Schein
Registriert seit: 21.07.2012
Kommentare: 8
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27. Juli 2012 - 05:36 Uhr
Bin selbst schon mal wegen einer entgegenkommenden ( falsche Richtung) Radfahrerin auf die vielbefahrene sundgauallee gestürzt. Zum Glück kam da gerade kein Auto. Ich weiß leider auch nicht, was daran das Problem ist, auch das Wohl des anderen im Auge zu behalten. Leider ist die Wertigkeit hierfür in der Gegend ins bodenlose gefallen. ... alles egal, Hauptsache mit geht es gut. ...,das ist alles was noch zählt!
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Joachim Pape
Registriert seit: 04.12.2009
Kommentare: 638
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27. Juli 2012 - 07:23 Uhr
Kleine Episode von gestern:
Autofahrer will rechts abbiegen und kommt damit vor einen Zebrastreifen, der gerade von einem eiligen Radfahrer „überrast“ wurde.
Autofahrer hupt, bzw. sein Auto.
Radfahrer zeigt Mittelfinger.
Wer hat hier Fehler begangen? Der Radfahrer, weil er nicht laufender weise den Zebrastreifen überquert hat oder der Autofahrer? Exemplarisch waren die Unmutsäußerungen beider. -
Thomas Brudlich
Registriert seit: 23.01.2011
Kommentare: 173
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27. Juli 2012 - 08:10 Uhr
Jeder gegen jeden ist die Devise, man profitiert ja schließlich
Davon den anderen zu übervorteilen, Regeln waren gestern!
Weg da, ich hab´s eilig! Und ich gebe zu auch ein Schwein zu sein-
mit Vorliebe benutze ich meine ULTRALAUTE Hupe am Töff
um nebeneinander fahrende Radler zu erschrecken die sich unterhalten
müssen, dass sie nach meiner Hupattacke schier von Sattel fallen -
Michael Schneider
Registriert seit: 15.04.2011
Kommentare: 47
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27. Juli 2012 - 08:36 Uhr
Liebe BZ: Zugegeben, es war ein zynischer, geistfreier Beitrag. Ich frage mich allerdings, wieso so ein ebenfalls unsachlicher, geistfreier Schwachsinn wie
..." Popcorn und Cola parat... Es kann losgehen..."...
nicht auch gelöscht wird. (Und das ist nur ein Bsp. - es ist bereits Unmengen mehr Schrott kommentiert worden)
Muss man einen bestimmten Score haben, damit auch Schwachsinn veröffentlicht werden darf? Ich beobachte das schon lange und es sind immer die selben Gestalten, die hauptsächlich Käse von sich geben. -
Manni Fischer
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 807
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27. Juli 2012 - 09:06 Uhr
@Herr Schneider,
wenn sie -wie sie behaupten- das Forum in der BZ schon länger beobachten, müsste ihnen eigentlich aufgefallen sein, dass, sobald es in einem Bericht über Rad- und Autofahrer geht, zwei Parteien aufeinander einstürmen, dass einen Hollywood-Streifen in den Schatten stellt. Deswegen mein -zugegebenermassen- nicht unbedingt sinnvoller Beitrag.
Jeder mit etwas Humor, der zum Lachen nicht in den Keller geht, hat das aber verstanden (wie ja ein paar mehr Beiträge beweisen). Ich entschuldige mich also bei ihnen, wenn ich ihrem Intellekt nicht entsprochen habe. Alle anderen können den Beitrag so nehmen, wie er gemeint ist: Ironisch! -
Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 498
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27. Juli 2012 - 09:28 Uhr
@Hr. Riedle
Volle Zustimmung!!!
Die BZ setzt andauernd auf dieses Thema, wenn sich auch nur die kleinste Möglichkeit ergibt, damit ne "Schlagzeile" zu machen und damit Klicks zu ernten.
Alle Ansichten sind hier mehr oder weniger häufig zum Besten gegeben worden. Alle Verkehrsteilnehmer sollten einfach Rücksicht üben!
@Hr. Arnemann
... Sie können sich vielleicht 'dazu' setzen und 'dabei' was trinken! ;-)
Wo kommen se wech? Bielefeld, Paderborn Soest? -
Gelöschter Nutzer #793088
Registriert seit: 16.11.2009
Kommentare: 562
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27. Juli 2012 - 09:40 Uhr
Oh, ich sehe gerade dass der Kommentar, der meine Bereitschaft signalisierte mich in die humoristische Gruppe einzureihen, ebenfalls gelöscht wurde.
Sei es drum, ich schließe mich Herrn Fischers Kommentar vom 27.7, 09:06 inhaltlich an. :-) -
Udo Belgier
Registriert seit: 24.04.2012
Kommentare: 9
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27. Juli 2012 - 09:59 Uhr
@ Thomas Brudlich
Gleich mal vorweg: nobody's perfect - ich schon gar nicht.
Dennoch: Es mag sehr witzig sein, Radler durch eine laute Hupe zu erschrecken aber haben Sie schon mal über mögliche Folgen nachgedacht? Was ist, wenn sich einer so erschreckt, dass er stürzt und unter Ihr oder das nachfolgende Auto gerät? War es dann der "Spaß" wert?
Gleiches gilt wenn man als Autofahrer von einem anderen Autofahrer bedrängt wird und mal leicht die Bremse antippt um dem anderen "eine Lektion zu erteilen". Landet der andere im Graben weil er das Steuer herumreißt stellt sich (in erster Linie) nicht mehr die Frage nach Schuld im rechtlichen Sinne sondern um moralische Schuld. Und das ist in meinen Augen dieser "Spaß" nicht wert.
Musste ich einfach mal loswerden. -
Scheffert Bärbel
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 133
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27. Juli 2012 - 10:10 Uhr
Ich fahr eigentlich jeden Tag mit dem Rad...komm vieleicht auf 15 radfreie Tage im Jahr.
Was mich am meisten stört ist : die wenigsten Radler geben Handzeichen, die radeln einfach drauf los...ohne Rücksicht. Auch die Warnung : Sie fahren auf der falschen Seite wird von vielen auch nicht Ernst genommen und wenn man was sagt, kriegt man in der Regel ne dumme Antwort.
Wenn jeder a weng Rücksicht nehmen würde und auch die Verkehrsregeln einhält , hätten wir die Probleme nicht....Radler wie Autofahrer. -
Oliver Breitwieser
Registriert seit: 28.01.2010
Kommentare: 24
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27. Juli 2012 - 10:35 Uhr
Wichtiger als die absolute Zahl der Unfälle ist doch eigentlich die Unfallquote, also Zahl der Unfälle pro Fahrrad-Kilometer.
Da in Freiburg verhältnismäßig viel Fahrrad gefahren wird ist doch auch klar, dass es mehr Unfälle mit Fahrradfahrern gibt.
Das ist elementare Statistik.
Ebenso kann eine steigende Anzahl an Fahrradfahrern die Ursache für steigende Unfallzahlen sein. -
Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 498
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27. Juli 2012 - 11:06 Uhr
@Hr. Breitwieser
"Der Sonntag" machte in seiner Ausgabe vom 20. Mai folgende Angaben zu den Unfallzahlen aller Verkehrsteilnehmer in Freiburg:
"2011 waren es laut Polizei-Statistik 5805 - fast 16 pro Tag. In mehr als zehn Prozent der Unfälle war ein Radfahrer verwickelt - eine Zunahme von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In etwa jedem zweiten Fall war der Radfahrer der Verursacher"
D.h. übersetzt von 5805 Unfällen waren gerade mal ca. 270 Radfahrer die Verursacheralso ca. 5%!
Aber wie bereits oben geschrieben, geht es bei diesen Artikeln sehr häufig nicht um eine differenzierte, realistische Betrachtung, sondern darum dieses Thema möglichst kontrovers (oder auch provokant) zu präsentieren um Klicks zu bekommen.
Sehr oft wird ja auch darüber berichtet, dass polizeiliche Kontrollen (egal ob Auto oder Fahrrad) in z.B. 2 Stunden, x-Regelverstösse festgestellt haben. Diese Aussage bringt - wie Sie schon sagten - nur dann etwas, wenn auch genannt wird, wieviele Verkehrsteilnehmer insgesamt kontrolliert wurden... aber eine "attraktive" Schlagzeile läßt sich damit möglicherweise nicht generieren! -
Gelöschter Nutzer #782481
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 1605
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27. Juli 2012 - 11:28 Uhr
Interessant ist:
Wird von der BZ ein Artikel veröffentlicht, in dem der Radfahrer als Opfer dargestellt wird, dann ist dieser kommentierbar.
Wird jedoch ein Artikel veröffentlicht, in dem der Radfahrer als Täter geoutet wird, ist dieser grundsätzlich nicht kommentierbar.
Ist die BZ der verlängerte politische Arm der aktuell noch in Freiburg herrschenden Radfahrerlobby im Rathaus?
Nur falls es jemand vergessen haben sollte - gemäß Artikel 3 GG sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich. Das gilt auch für Fahrradfahrer! Oder sind das etwa keine Menschen mehr? ;) -
Jonathan König
Registriert seit: 24.01.2010
Kommentare: 158
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27. Juli 2012 - 11:37 Uhr
@Ebert: Wenn Radfahrer und Autofahrer gleich sind, wieso werden die Radfahrer dann systematisch von der Starße verbannt und auf Radwege gezwungen wo sie wesentliche gefährlicher Leben? Wieso ist die Akzeptanz von Radfahrern als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer so gering?
Und wie kommen sie drauf, dass in diesem Artikel der Radfahrer das Opfer ist? -
Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
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27. Juli 2012 - 11:49 Uhr
Kleiner Einwurf von der Beobachter-Couch:
@Jonathan König
Können Sie Ihre Behauptungen an Hand von statistischen Zahlen untermauern?
@Peter Schneiderhahn
"D.h. übersetzt von 5805 Unfällen waren gerade mal ca. 270 Radfahrer die Verursacheralso ca. 5%!"
Das nenne ich jetzt mal schöngerechnet! Sie untermauern meine These "traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast"! -
Jonathan König
Registriert seit: 24.01.2010
Kommentare: 158
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27. Juli 2012 - 11:50 Uhr
@Breitwieser & Schneiderhahn:
Die Frechheit ist halt, dass diese zum Teil nichtssagenden Statistiken vom statistischen Landesamt herausgegeben werden. Von Leuten die Ahnung haben sollten. Entweder die machen sowas mutwillig um irgendwelche Dinge zu rechtfertigen, oder sie verschwenden unsere Steuergelder.
Der Anteil des Radverkehrs in FR betrug schon 1999 28%. Somit wären 10% Unfallbeteiligung der Radfahrer eine ziemlich gute Zahl.
Das Ding ist halt auch: Je nachdem was für eine Statistik man nimmt kann man das Problem mit einer scheinbar sinnvollen Aktion lösen.
Siehe die Helmtragequote: 75% der getöteten Radler trugen keinen Helm. Das suggeriert, dass das Problem der getöteten Radler primär im Nichttragen des Helmes liegt. -> Lösung: Leute müssen Helme tragen.
Alle anderen Ursachen rücken in den Hintergrund. Ein Helm bringt mir aber nichts wenn ich im toten Winkel überrollt werde. Er schützt meinen Kopf nur in bestimmten Situationen. Und wie gesagt: 89% tragen keinen Helm. Man lebt also mit Helm laut Statistik doppelt so gefährlicher. Zudem suggeriert ein Helm auch SIcherheit wo er gar keine geben kann.
Selbiges gilt für viele Radwege hinter dem Bordstein. Immerhin das wurde inzwischen von vielen erkannt, dass Radfahrer auf der Straße meist sicherer aufeghoben sind als hinter parkenden Autos, auch wenn man erst ein mal intuitiv zum Gegenteil tendiert. -
Gelöschter Nutzer #782481
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 1605
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27. Juli 2012 - 11:56 Uhr
@ Jonathan König
Evtl. werden Radfahrer von der Straße verbannt, weil sie mit der Einhaltung der StVO intelektuell völlig überfordert sind? Also quasi der Radweg (welcher eh meistens ignoriert wird) als (Eigen-)Schutzzone für die Doofen. ;) -
Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 498
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27. Juli 2012 - 11:57 Uhr
@Hr. Mayer
Sie widersprechen sich in Ihrem Kommentar selbst - fordern von Herrn König eine Statistik - wenn Sie aber eine bekommen sagen lapidar, dass die sowieso nicht stimmen kann!?
@Hr. König
bin ganz auf Ihrer Seite (auch mit der Aussage oben) es geht mir eben auch darum, dass Statistiken in vielen Artikeln und den entsprechenden Schlußfolgerungen nicht differenziert betrachtet werden oder ganz bewußt nur die Fakten/Zahlen herangezogen werden, die eben eine ganz bestimmt Schlußfolgerung zulassen.
Ein Schelm...
ach und Hr. König... don't feed the Ebe... ähh trolls - lohnt sich nicht! ;-) -
Jens Müller-Storz
Registriert seit: 04.07.2011
Kommentare: 633
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27. Juli 2012 - 11:58 Uhr
Herr Brudlich, sie sind der erste 1%er den ich kenne, der sich auf Regeln beruft! Witzig. Sie fahren bestimmt eine Scheckheftgepflegte, jeden Samstag polierte Virago ...
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Jonathan König
Registriert seit: 24.01.2010
Kommentare: 158
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27. Juli 2012 - 12:16 Uhr
soo ein Leckerlie für Herrn Ebert:
Da vor dem Gesetz laut ihnen alle gleich sind sollte der Intellekt keine Rolle spielen. Oder gibts da im Gesetz doch Außnahmen? Und die Schutzzone auf Radwegen ist wie gesagt an Kruezungen um das 3,4 facher gefährlicher als die Straße. Und da hier die Radfahrer mit begrenztem Intellekt Vorrang vor den scheinbar wesentlich Intelligenteren Autofahrern haben, könnte man ja fast meinen die Autofahrer fahren die Radler absichtlich um. Denn soviel Intellekt braucht man ja nicht für den Schulterblick.
Und hier binde ich die Couchfraktion mit Herrn Mayer ein.
Dies hat eine ominöse Studie der Universität Lund ergeben ein Schaubild dazu gibts auf Wikipedie: http://de.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage#Kritik_wegen_stark_erh.C3.B6hter_Unfallgefahr
Dies deckt sich auch mit meiner alltäglichen Erfahrung. Passiert mir bei praktische jeder Fahrt in die Stadt mindestens 1x. Heute wars ein Emmendinger (Lekerlie für die Trolle) der in eine Tankstelle abbog.
Auf der Straße fahrend (ich nehme mir da Platz mit mindesten 1m Abstand zum Straßenrand) hat mich noch kein Rechtsabbieger im toten Winkel übersehen. (damit meine ich nicht Radwege auf der Straße, sondern Straßen ohne Radweg). -
Gelöschter Nutzer #914291
Registriert seit: 30.03.2012
Kommentare: 629
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27. Juli 2012 - 12:17 Uhr
""2011 waren es laut Polizei-Statistik 5805 - fast 16 pro Tag. In mehr als zehn Prozent der Unfälle war ein Radfahrer verwickelt - eine Zunahme von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In etwa jedem zweiten Fall war der Radfahrer der Verursacher"
D.h. übersetzt von 5805 Unfällen waren gerade mal ca. 270 Radfahrer die Verursacheralso ca. 5%!"
Rechnet man das Ganze unter dem Aspekt 'Unfälle mit Radlerbeteiligung', ergibt sich ein statistisch wesentlich unschöneres Bild:
Rd. 600 Unfälle mit Radlerbeteiligung, davon jeder 2. vom Radfahrer verursacht, ergibt eine Quote von 50 % !
Gibt's eigentlich auch eine Statistik mit der Verursacherquote reiner Radler- bzw. Autounfälle ? ;-) -
Jonathan König
Registriert seit: 24.01.2010
Kommentare: 158
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27. Juli 2012 - 12:35 Uhr
@Uwe Kratzer: Und wissen sie was? An 100% der Unfälle mit Radfahrern waren auch wirklich Radfahrer beteiligt. Ich bin immer noch schockiert. Ob das auch für Autofahrer gilt?
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Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 498
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27. Juli 2012 - 12:46 Uhr
@Hr. Kratzer
...und wenn wir das nun noch auf die Spitze treiben wollen, dann können wir auch folgende Aussage generieren:
- der Anteil der Radfahrer am Verkehr IN Freiburg beträgt ca. 28 %
- der Anteil der Radfahrer an allen Unfällen beträgt ca. 10 % (ca. 580 von 5808)
d.h. obwohl Radfahrer ca. 1/4 des Verkehrs ausmachen sind sie nur an ca. jedem zehnten Unfall beteiligt
Anders herum betrachtet:
ca. 3/4 der restlichen Verkehrsteilnehmer sind also in mindestens 90% der Unfälle verwickelt, (möglicherweise auch mehr, da die 'Zusammenstösse' ja auch mit der Gruppe der Radler geschehen könnten)
Rein Zahlenmäßig sind Sie damit auch deutlich häufiger Verursacher von Unfällen! ca. 5540 mal...
Also rechnen Sie die Quote nun doch einfach für die Unfälle mit Autofahrerbeteiligung aus!
Wie Sie sehen, kann man eben die Statisktiken je nach gewollter Aussage entsprechend interpretieren. Von einer Zeitung erwarte ich allerdings differenziertere Betrachtungen und nicht diese Informationshäppchen mit der möglichweise einseitigen Aussagekraft. ... -
Gelöschter Nutzer #782481
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 1605
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27. Juli 2012 - 12:51 Uhr
@ Jonathan König
"Da vor dem Gesetz laut ihnen alle gleich sind sollte der Intellekt keine Rolle spielen. Oder gibts da im Gesetz doch Außnahmen?"
Gibt es, lieber Herr König. §3 FeV! Würde man diese 1:1 auf Radfahrer anwenden, dann müssten wohl 3/4 der Freiburger Radfahrer laufen. ;)
Die (falsche) Behauptung, dass Fahrradfahrer aufgrund der Nutzung eines Radwegs "Vorrang haben", zeigt zumindest, wo das Problem liegt.....massivste Defizite hinsichtlich der StVO. Ob dies nun auf mangelnde Intelligenz oder eine ausgeprägte Ignoranz bzw. Selbstüberschätzung zurückzuführen ist, ist schlußendlich völlig egal. -
Gelöschter Nutzer #782481
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 1605
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27. Juli 2012 - 12:55 Uhr
@ Peter Schneiderhahn
Die Annahme, dass der Radverkehr 1/4 der Verkehrsbelastung (SKR FR)ausmacht, ist ziemlich optimistisch, um nicht zu sagen unrealistisch. -
Jonathan König
Registriert seit: 24.01.2010
Kommentare: 158
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27. Juli 2012 - 13:25 Uhr
@Ebert: Wenn ein Radfahrer parallel zur Fahrbahn eines rechtsabbigenden Autos auf einem Radweg geradeaus fährt so hat er gegenüber diesem Auto grundsätzlich Vorfahrt, es sei denn es ist ausdrücklich anders geregelt.
Diese Sitaution habe ich gemeint, und das hätten sie auch selbst rausfinden können indem sie sich das Schaubild auf der von mir verlinkten Seite angeschaut hätten.
Die "optimistische Schätzung" von 28% Radverkehr im "Modal Split" ist eine Zahl die das Regierungspräsidium unter anderem hier: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1336268/rpf-ref54.1-lrp-freiburg-entwurf2012.pdf
veröffentlicht hat. -
Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 498
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27. Juli 2012 - 13:28 Uhr
"Beim Rechtsabbiegen sind Besonderheiten zu beachten: Es ist dabei damit zu rechnen, daß Radfahrer und Mofa-Fahrer gem. § 5 Abs. 8 StVO an wartenden Rechtsabbiegern rechts vorbeifahren und als Geradeausfahrer ihr ihnen als gleichgerichtetem Längsverkehr zustehendes Vorrecht in Anspruch nehmen; weiterhin haben Rechtsabbieger gem. § 9 Abs. 4 StVO entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren zu lassen (z. B. Radfahrer, die den für sie linken Radweg benutzen)."
http://www.verkehrslexikon.de/Module/RechtsAbbiegen.php
Gilt insbesondere dann, wenn der Radweg, bzw. -streifen DEUTLICH markiert dem gleichgerichtetem Längsverkehr folgt und der Rechtsabbiegende Kraftfahrer diese also queren muß! -
Gelöschter Nutzer #914291
Registriert seit: 30.03.2012
Kommentare: 629
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27. Juli 2012 - 13:45 Uhr
@ Herr Schneiderhahn
Mich interessieren aber nicht ALLE Unfälle, sondern nur die, an denen auch Radfahrer beteiligt sin ! -
Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 498
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27. Juli 2012 - 14:03 Uhr
@Hr. Kratzer
das sind die ca. 600... davon wurde die Hälfte in der Tat selbst durch Radfahrer verursacht, d.h. aber auch, dass bei 5800 Unfällen 95% von anderen Verkehrsteilnehmern verursacht werden. Und somit sagt ihre 50% Verursachungsquote praktisch nichts über das Fahrverhalten von Radfahrern aus! Und deshalb macht es auch keinen Sinn, nur die Radfahrer aus dieser Gesamtzahl herauszurechnen... es sei denn, man will ganz gezielt ein falsches Bild erzeugen! -
Gelöschter Nutzer #914291
Registriert seit: 30.03.2012
Kommentare: 629
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27. Juli 2012 - 14:18 Uhr
@ Herr Schneiderhahn
Solange der Anteil von Autos am Verkehr und damit notgedrungen an Unfällen recht hoch, bestehen Sie natürlich auf Ihrer Sichtweise, da diese die Quote der Radfahrer niedrig hält. Wären die Mengenverhältnisse genau andersherum, würden Sie , um die Quote zugunsten der Radfahrer niedrig zu halten, bestimmt schnell auf meine Sichtweise umschwenken. -
Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 498
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27. Juli 2012 - 14:43 Uhr
@Hr. Kratzer
es geht mir nicht um die Sichtweise, sondern um das lesen der Statistik. Eine Aussage liese sich erst treffen, wenn man zusätzlich folgende Aussagen hätte:
(rein hypothetische Zahlen!) ...von den 5800 Unfällen insgesamt waren bei 3500 Unfällen Autofahrer beteiligt und davon wiederum wurden X durch Autofahrer selbst verursacht. und 400 wurden durch LKW verursacht, davon Y selbstverursacht durch LKW usw... dann erst könnte man sinnvolle Schlüsse ziehen. Vielleicht liegt die Quote bei Autos ja bei 85%...
Wenn man allerdings sagt, 50% der Radfahrunfälle wurden von diesen selbst verursacht klingt das sehr schlecht für die Radfahrer... wenn man aber sagt obwohl Radfahrer ca. 25% am Gesamtverkehr ausmachen aber trotzdem nur in 10% der Unfälle verwickelt bzw. nur 5% verschulden, so klingt das plötzlich sehr positiv für die Radfahrer...
Verstehen Sie den Unterschied? Deshalb machen solche Teilbeobachtungen / -aussagen mit einem Ausschnitt aus einer statistischen Erfassung wenig Sinn und dienen nur der Demagogie.
Jeder der sowohl mit dem Auto als auch Rad oder als Fußgänger unterwegs ist, weiß, dass es in jedem 'Lager' einige Idioten gibt, die sich daneben benenehmen, rücksichtslos sind und Verkehrsregeln nach Gutdünken auslegen. Es ist nicht auf eine Verkehrsart beschränkt oder besonders hoch (mein persönlicher Eindruck - keine statistische Relevanz ;-)) -
Jonathan König
Registriert seit: 24.01.2010
Kommentare: 158
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27. Juli 2012 - 14:58 Uhr
So ich schwing mich mal aufs Rad.
Drum sag ich: Aus dem Weg!
http://www.youtube.com/watch?v=0ZgiVicpZGk
Ok eigentlich bin ich eher dieser Typ Radler:
http://www.youtube.com/watch?v=JZ_jXSr56d0 -
Gelöschter Nutzer #914291
Registriert seit: 30.03.2012
Kommentare: 629
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27. Juli 2012 - 15:01 Uhr
Lesen und Deuten der Statistik:
Ist ein zur Häfte gefülltes Glas Wasser halbleer oder halbvoll ? . -
Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
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27. Juli 2012 - 15:40 Uhr
Lieber Herr Schneiderhahn
eine Statistik fordern und einer Statistik glauben sind zwei verschiedene Dinge. So hat Herr König nur eine Behauptung in den Raum gestellt, die an anderer Stelle von der BZ mit der Bemerkung "unbewiesene Tatsachenbehauptung" gelöscht worden wäre.
Um Ihnen auch mal eine Statistik unterzujubeln:
Im Jahr 2009 sind 4.000 Menschen im Straßenverkehr gestorben. Das sind gerade mal 0,005 % der deutschen Bevölkerung. Aber 400.000 Menschen (das ist das Hundertfache!!!) sind durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen ums Leben gekommen. Wer tut etwas DAGEGEN?
So, jetzt dürfen Sie wieder aufeinander einkloppen, ich halte mich wieder zurück. -
C.H. Schäfer
Registriert seit: 05.08.2009
Kommentare: 183
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27. Juli 2012 - 16:31 Uhr
Für alle,die immer noch nicht wissen,weshalb es eine Benutzungspflicht für entsprechend gekennzeichnete Radwege gibt:
Reichs-Straßenverkehrs-Ordnung (RStVO) vom 1. Oktober 1934
„Zeigen wir [zur kommenden Olympiade 1936] dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“
– Aus einer Presseerklärung des Reichsverkehrsministeriums zur Einführung der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht in der RStVO vom 1. Okt. 1934 -
Jonathan König
Registriert seit: 24.01.2010
Kommentare: 158
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27. Juli 2012 - 17:22 Uhr
@Egon Mayer: Meine Behauptungen werden nicht gelöscht weil sie der Wahrheit entsprechen. =D Das mag zwar schwer zu ertragen sein ist aber so! Da gibts keine Zwei Meinungen
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Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
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27. Juli 2012 - 17:24 Uhr
@Jonathan König
Solange Sie keine Quellen für Ihre Behauptungen angeben, bleiben sie für mich genau das: Behauptungen.
P.S. Nette Videos. Jetzt wird auch klarer, warum Radfahrer Helme tragen sollten! ;)
@C.H. Schäfer
Was wollen Sie uns damit sagen? Dass wir die Radwege abschaffen sollen, weil sie von den Nazis eingeführt wurden? -
Gelöschter Nutzer #793088
Registriert seit: 16.11.2009
Kommentare: 562
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27. Juli 2012 - 19:48 Uhr
Interessant ist:
Heute, Herr Ebert hier:
"Wird von der BZ ein Artikel veröffentlicht, in dem der Radfahrer als Opfer dargestellt wird, dann ist dieser kommentierbar.Wird jedoch ein Artikel veröffentlicht, in dem der Radfahrer als Täter geoutet wird, ist dieser grundsätzlich nicht kommentierbar.
Ist die BZ der verlängerte politische Arm der aktuell noch in Freiburg herrschenden Radfahrerlobby im Rathaus?"
Heute, Herr Ebert an anderer Stelle:
"Da die BZ sich scheut, den Artikel zum Urteil des LG Freiburg kommentierbar zu lassen, dann halt hier:
Wenn ich mir was wünschen darf, dann dass Herr Schweizer und Herr Rall auch einmal das Vergnügen haben, in einen solchen Unfall verwickelt zu werden!"
Dort:
http://www.badische-zeitung.de/teningen/nebelunfall-auf-der-a5-ungluecksfahrer-muss-wieder-vor-gericht--61737280.html?r=1343410826504#62079163
Spannend, spannend. -
Rolf Schulze
Registriert seit: 26.02.2012
Kommentare: 151
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27. Juli 2012 - 20:39 Uhr
@Herr Riedle,
".....genau am besten gleich wegsperren und ruhe ist....gäääähn. Wie wärs mit ner Stafe für sich wiederholende Kommentare, Sie schreien ja bei allem und jemdem nach härterem durchgreifen der Staatsmacht. Wie wärs mit gegenseitiger Rücksichtnahme und vernunft....."
Gegenseitige Rücksichtnahme und Vernunft ist bei sehr vielen Radfahrer schlichtweg nicht vorhanden. Sprechen Sie doch mal in der Innenstadt einen Radfahrer auf sein Fehlverhalten an, dann werden Sie selbst spüren, wieviel gegenseitige Rücksichtnahme und Vernunft Ihnen die Radfahrer entgegenbringen. Einsichtig zeigt sich da so gut wie keiner, geschweige denn dass er oder sie sein Fahrrad dann schiebt. Nur wenn das Ordnungsamt da ist und Knöllchen verteilt, dann schieben plötzlich zu 95 % aller Radfahrer ihr Fahrrad; sobald die Kontrolle weg ist, werden nur noch ca. 0,5 % aller Fahrräder geschoben, der Rest brettert wieder durch wie eh und je.
Kurz gesagt, wenn der Radfahrer nicht einsichtig ist, er aufgrund egoistischen und rücksichtlosen Verhaltens sich nicht freiwillig zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Vernunft verpflichten will oder kann, dann sollte die Staatsmacht durchgreifen, um das Leib und Leben der Bürger zu schützen.
Das sowas Wirkung zeigt, sehen Sie ja anhand der beispiellosen Aktion der Stadt Freiburg, als sie das Problem des Wildparkens von Fahrrädern in der Innenstadt löste, indem sie der nicht vorhandenen Rücksichtnahme und Vernunft der Radfahrer rigoros mit dem Bolzenschneider begegnete, und erst so dem Treiben ein Ende setzen konnte. Seit dem parkt fast keiner mehr sein Fahrrad in der Innenstadt... Genauso sollte es auch mit Radfahrer gemacht werden, die bei Rot über die Ampel brettern, oder aus Bequemlichkeit zu Geisterfahrer mutieren, und damit andere Verkehrsteilnehmer und Fußgänger gefährden. Die rücksichtslosen Radfahrer bei jedem Verstoß zu einer empfindlichen Geldstrafe verdonnern, oder eben 40 Stunden Sozialarbeit ableisten, und ich schwöre Ihnen, Freiburg wäre schon im nächsten Jahr kein Brennpunkt mehr was die Radunfälle betrifft... -
Michael Riedle
Registriert seit: 17.07.2011
Kommentare: 573
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27. Juli 2012 - 20:59 Uhr
@Rolf Schulze
sorry aber bei Ihrer verborten einseitigen Sichtweise ist echt Hopfen und Malz verloren.....Ich war heute seit langem wieder mit dem Rad in der Stadt unterwegs und bin binnen 30 min zwei mal von PKW so geschnitten worden dass ich nur durch ausweichen auf den Bordstein eine Kollision verhindern konnte. Und eben komme ich mit dem PKW von Opfingen nach Freiburg und werde im Tempo 80 Bereich von einem Polo mit sicherlich gut über 120 überholt. Alles was ich sage ich gegenseitige Toleranz bringt mehr als immer nach höheren Strafen zu schreien. -
Rolf Schulze
Registriert seit: 26.02.2012
Kommentare: 151
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27. Juli 2012 - 22:32 Uhr
Herr Riedle,
soll also heißen, Sie haben nicht begriffen, was ich geschrieben habe.
Dann predigen Sie halt weiter ihre gegenseitige Toleranz, die in der Praxis (auf der Straße) nicht existiert, und Sie werden sich auch nächstes Jahr noch nicht darüber wundern, wenn die Radunfälle noch stärker zunehmen werden, wenn keine staatliche Abhilfe dagegen geschaffen wird.
Und ich verbleibe bis dahin gerne meiner verbohrten einseitigen Sichtweise, mit der Einbildung, zu wissen, wie man die Radunfälle drastig senken könnte. Soviel Träumerei werden Sie mir doch hoffentlich zugestehen, auch wenn ich BZ-Leser, wie Sie z. B., gelegentlich daran teilhaben lasse... -
Gelöschter Nutzer #782481
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 1605
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28. Juli 2012 - 06:23 Uhr
@ Michael Kühner
Was soll daran nun bitte spannend sein, Herr Kühner?
@ Michael Riedle
Wenn ich Herrn Schulze richtig verstehe, dann geht es ihm lediglich um die Anwendung geltenden Rechts für alle Verkehrsteilnehmer.
Findet sich eine politische Mehrheit für die Gewichtung von Verkehrsverstößen entsprechend der eingesetzten Fahrzeugklasse, dann müssen die relevanten Gesetze (StVO, FeV und StGB) geändert werden. Ob dies jedoch mit dem Artikel 3 des GG vereinbar ist, möchte ich bezweifeln.
Aber nehmen wir mal an, eine solche Änderung wäre gewünscht - wie unterteile ich dann die Fahrzeugklassen?
Zulässiges Gesamtgewicht? Höchstgeschwindigkeit? Verletzungsrisiko?
Welche faktischen Unterschiede gibt es innerorts zwischen motorisierten und nicht motorisierten Zweirad? Ausser der Helmpflicht (und die ist ja im Gespräch) keine!
Wieso gelten dann für Fahrräder bereits jetzt andere Regeln? Wieso werden nicht alle oder zumindest ein Teil der motorisierten Zweiräder dem Fahrrad gleichgestellt? -
Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 498
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28. Juli 2012 - 10:27 Uhr
@Hr. Schulze
was Sie bei Herrn Riedle wohl nicht verstehen wollen ist dass es eben nicht nur einige Radfahrer sind, die sich nicht an Verkehrsregeln halten und rücksichtslos sind sondern im Autoverkehr genauso viele in ähnlicher Weise unterwegs sind. Auch dort wird schlicht und ergreifend zu wenig kontrolliert.
Und versuchen Sie mal jemanden Anzusprechen, der Ihnen gerade die Vorfhart genommen hat, bzw. auf dem Radstreifen parkt, z.B. zum Brötchen holen oder beim rechtsbbiegen schneidet und gefährdet!!!
Ganz zu schweigen von Situationen bei Autofahrern unter sich z.B. auf der AUtobahn in Baustellen!
Dieses einseitige Fahrradfahrerbashing ist einfach nur ein plump!
Deshalb gebe ich Herrn Riedle vollkommen recht, alle Verkehrsteilnehmer sollen Rücksicht nehmen auf andere. -
Thomas Brudlich
Registriert seit: 23.01.2011
Kommentare: 173
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28. Juli 2012 - 15:16 Uhr
Ist schon die Luft raus meine Damen und Herren?
Muss erst mit dem Verlust der Vorhaut gedroht werden
Um die Badische Volksseele zum kochen zu bringen ?
Für alle die nach schärferen Strafen bei Verkehrssündern
Rufen, sie sollten über das Strafmaß der Zwangsbeschneidung
Nachdenken und bei Frauen grundsätzliches Legginverbot
und der Tatbestand der optischen Umweltverschmutzung müsste
Viel strenger geahndet werden bei Radlern- und Radlerinnen
Besonders bei den Klienten ab dem vierzigsten Lebensjahr.
Gruß Simano ROSE
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