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04. Juli 2012

Zahlreiche Besucher beim 15. offenen Atelier im Weingut Bercher-Schmidt

Zahlreiche Besucher beim 15. offenen Atelier im Weingut Bercher-Schmidt in Oberrotweil.

  1. Die Dynamik von Fußball fasziniert die Künstlerin Beate Wiedemann seit vielen Jahren. Foto: johannes bitzenhofer

VOGTSBURG-OBERROTWEIL. Wie gut Weingenuss und Kunst zusammenpassen, konnten die Gäste beim 15. offenen Atelier mit Hoffest des Weingutes Bercher-Schmidt in Oberrotweil feststellen.

Franz Schmidt freute sich über "optimales Weinwetter". Das Weingut legt Wert darauf, seine Weine sorten- und lagenrein auszubauen, "das schafft Charakter und Wiedererkennungswert", betonte Schmidt. Auf den insgesamt rund 11 Hektar Rebfläche am Oberrotweiler Henken- und Käsleberg, am Burkheimer Feuerberg sowie in Bischoffingen in den Gewannen Enselberg, Rosenkranz und Steinbuck baut das Weingut größtenteils Burgundersorten an. Bekannt sind jedoch auch die Bukett- und Süßweine.

Die passenden Gaumenfreuden zu den Weinen lieferten beim Hoffest das Gasthaus Sonne aus Schelingen und Sternekoch Thomas Merkle von Merkles Rebstock in Endingen.

Auch Werke von Beate Wiedemann konnten bestaunt werden. Bewegung und Raum sind darin verarbeitete Themen. Seit 1993 malt sie Sportbilder. Mittlerweile habe sie beinahe alle Sportarten einmal abgebildet, erzählt die Künstlerin. Die größte Faszination üben Radsport und Fußball auf sie aus. Sie male nicht unter Produktionsdruck, sondern gibt ihren Themen Zeit, um sich zu entwickeln. Spannend sind auch die Lichtskulpturen, die sie aus sanft bemaltem Japanpapier herstellt. Abends werden sie von innen mit LED-Lämpchen zum Leuchten gebracht.

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Zudem konnten die Gäste die Schmuckkreationen von Jasmin Siedler aus Ihringen bewundern und verschiedene Olivenöle von Terragusto aus Freiburg probieren. Für musikalische Unterhaltung sorgten Steven Bailey und seine Band. In den vergangenen Jahren wurde am Hoffest nicht viel verändert. "Bei uns wissen die Besucher, was sie geboten bekommen", macht Wiedemann deutlich. So gut wie diesmal sei der Zuspruch noch nie gewesen, freute sich die Hausherrin.

Autor: Johannes Bitzenhofer


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