BEOBACHTET & GEHÖRT

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 11. September 2018

Zell im Wiesental

RADELN RUND UM ZELL

100 Biker machten mit

Mit der Tour 7 ist die letzte geführte Mountainbiketour für dieses Jahr am Mambacher Dorfhock über die Bühne gegangen. "Es hat uns sehr gefreut, dass trotz der kalten Witterung zirka 20 Personen an der Tour teilnahmen", schreibt Bürgermeister Peter Palme. Pünktlich um 9 Uhr konnte die Tour 7 gestartet werden, welche über Ehrsberg, Waldmatt bis an die Gemarkungsgrenze zu Herrenschwand führte und von dort zurück über den 1105 Meter höchsten Punkt aller Zeller Bike-Touren nach Schürberg, Häg und nach Mambach. Dort stärkte man sich mit Essen und Getränke. "Es freut uns, dass sämtliche Touren unfallfrei verlaufen sind und wir in der Summe zirka 100 Teilnehmer verzeichnen konnten", so Palme weiter. Er dankte dem gesamten Organisations-Team und allen Helfern sowie dem Sponsor für die Verpflegung. Selbstverständlich werden auch im Jahr 2019 wieder vier geführte Touren stattfinden, kündigt der Rathauschef an. Die erste Tour soll am 5. Mai 2019 stattfinden.

MAHLE-WERK IN ZELL

Beim Sintern spitze

Bei ihrer Sommertour besuchte Rita Schwarzelühr-Sutter auf Initiative des SPD-Ortsvereins Zell die Firma Mahle in Zell. Hannes Bächle (Büroleiter Berlin CE Mahle) und Hubert Philipp (Werksleiter) stellten der Parlamentarischen Staatssekretärin die wichtigsten Daten und Fakten zum Zeller Standort vor. Der Werksleiter hob auch die Sonderstellung des Werkes im Konzern mit Sinterprozessen hervor. So sei die Werkstoffentwicklung der Schlüssel zum weiteren Erfolg des Werkes. In diesem Zusammenhang war es Schwarzelühr-Sutter wichtig, dass deutsche Unternehmen weiterhin alles an den Erhalt der Technologieführerschaft setzen. Außer dem Nutzen vorhandener Stärken soll auch ein Strukturbruch beim Wandel der Automobilindustrie vermieden werden – wohlwissend um die Bedeutung der Arbeitsplätze in der Zuliefererindustrie. In der weiteren Diskussion ging es auch um die Schadstoffemissionen (CO2-Regulierung). Mahle sieht die Nichtanrechnung synthetischer Kraftstoffe sehr skeptisch, ließ sie die Staatssekretärin wissen. Ein Betriebsrundgang durfte bei dem Besuch nicht fehlen.