Bummel in Zell über zwei Weihnachtsmärkte

Bezaubernder "Advent im Städtli"

Silke Hartenstein

Von Silke Hartenstein

So, 28. November 2010 um 17:17 Uhr

Zell im Wiesental

Auf gleich zwei kleinen Weihnachtsmärkten drängten sich die Besucher in Zell beim "Advent im Städtli". Der Wintereinbruch trug positiv zur Atmosphäre bei.

ZELL. Im verschneiten Zell schimmerten die Weihnachtslichter dieses Jahr ganz besonders schön und verlockten viele Menschen zum Einkaufsbummel und Besuch der beiden kleinen Weihnachtsmärkte auf dem Sparkassen- und dem Hans-Fräulin-Platz. Mit dem Zeller Gewerbeverein und dem Zeller Bürgerheim hatten beide Veranstalter für einen schönen Auftakt der Vorweihnachtszeit gesorgt – zumal der "Advent im Städtli" sich durch eine angenehm stressfreie und friedliche Stimmung auszeichnet.

Auf dem Sparkassenplatz trugen insbesondere die Landfrauen aus Häg-Ehrsberg mit ihrem verlockenden kulinarischen Angebot und schönen, selbst gemachten Adventskränzen zur weihnachtlichen Atmosphäre bei. Schulklassen, Wochenmarktstände und die Freiwillige Feuerwehr ergänzten das Angebot um selbst gebastelte Fenstersterne und vielfältige Leckereien von Waffeln bis Grillwürsten und Glühwein. Die Besucher genossen hier die Geselligkeit und die schneebedeckte Szenerie, die zu dieser Zeit des Jahres wirklich etwas Besonderes ist.

Die Einzelhändler und Gastronomen wiederum boten eine willkommene Gelegenheit zum Einkaufen, für Geschenkideen und auch zum Aufwärmen. Unter dem verschneiten großen Christbaum bei der Sparkasse versammelten sich die Menschen zum Konzert des Kinderchors unter Leitung von Gerhard Bund. Mit leuchtenden St. Martinslaternen und schwungvoll vorgetragenen Liedern bereiteten die kleinen Sänger ihrem Publikum viel Freude. Die angekündigten Kutschenfahrten mit dem Nikolaus von einem Adventsmarkt zum anderen fielen leider aus, weil der Kutschenfahrer aus dem oberen Wiesental die weite Anfahrt durchs Schneetreiben seinen Pferden nicht zumuten wollte. Doch war die Entfernung von der Sparkasse zum Bürgerheim auch zu Fuß leicht zu bewältigen. Hier waren die Fassaden rings um den Hans-Fräulin-Platz mit schimmernden Lichterketten geschmückt, die Begegnungsstätte war gut besucht und an den Ständen von AWO, Tierschutzverein, Tagespflege und all den anderen Marktbeschickern gab es Patchworkarbeiten, filigrane Laubsägearbeiten, Bastelarbeiten und Leuchtpapiersterne, Zuckerbrötli, Honiglikör und vieles mehr. In prachtvollem Ornat bereitete auch hier der Bischof St. Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht den Kindern mit kleinen Geschenken eine große Freude und vor dem großen Christbaum spielte eine Bläsergruppe feierliche weihnachtliche Weisen.

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