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11. Mai 2013

Einsatz für den Schulstandort Zell

CDU Zell ehrt langjährige Mitglieder und diskutiert kommunalpolitische Themen / Bildungspolitik vor Herausforderung.

  1. Zeller Christdemokraten geehrt (von links): Karl Lorenzen, Kreisvorsitzender Armin Schuster, Gertrud Fräulin, Theo Brunner, Gisela Mayer, Hanspeter Kummerer,Siegfried Kiefer und Vorsitzender Klaus Wetzel Foto: Berger

ZELL. Klare Vorstellungen begleiten die Arbeit der CDU in den Kommunen sowie im Kreis, Land und Bund. Unterstrichen wurde dies in der Hauptversammlung des Stadtverbandes Zell von Fraktionssprecher Thomas Schmidt sowie Kreisrat Bruno Schmidt und dem Bundestagsabgeordneten Armin Schuster. Theo Brunner und Gerhard Lais wurden für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Fraktionssprecher Thomas Schmidt und Siegfried Kiefer nahmen die kommunalpolitische Arbeit der CDU in Zell kritisch unter die Lupe. Während sich Siegfried Kiefer für eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden aussprach, erläuterte Thomas Schmidt die aktuellen kommunalpolitischen Zielsetzungen in der Schwanenstadt. Dazu zählen aus seiner Sicht die Sanierung der Stadthalle in Zell, der Erhalt des Schulstandortes sowie die Instandsetzung der Gartenstraße.

Aber auch der Bau neuer Wohnungen möglichst mitbarrierefreien Zugängen zählt en zu den vordringlichen Aufgaben denen man sich künftig stellen wird, so Schmidt. Der frühere Rektor der Montfort-Realschule, Dieter Mohr, befürchtet in der Bildungspolitik gravierende gesellschaftspolitische Veränderungen bei denen das bisherige System infrage gestellt werde. Seine Forderung: Hier müsse die CDU die Initiative ergreifen. Auch im Kreis, so Bruno Schmidt, Bürgermeister von Häg-Ehrsberg und Vertreter im Kreisrat, stellt man sich angesichts sinkender Schülerzahlen die Frage,wie in Zukunft mit den Schulen umgegangen wird.

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Neben zahlreichen anderen Themen, so Bruno Schmidt, zählen die Regio-S-Bahn und hier vor allem die Spätverbindungen - zu den Themen, mit denen sich der Kreistag in Lörrach beschäftigt. Die große Linie zur Bundespolitik schlug Kreisvorsitzender Armin Schuster, der auch Mitglied im Deutschen Bundestag ist. Konservativ sein, so Schuster, lasse sich keinesfalls mit Rückschritt gleichsetzen. Es bedeute an der Spitze des Fortschritts zu marschieren. Er halte nichts davon, im beginnenden Bundestagswahlkampf "von vorneherein die Türen zu anderen Parteien zuzuschlagen". Vielmehr forderte er seine Parteifreunde auf, sich für die Regierungsbildung unterschiedliche Optionen offen zu halten. Kritik übte er an den Grünen, die sich bereits im Vorfeld "bedingungslos" auf ein Bündnis mit den Sozialdemokraten festgelegt haben. Ebenso warnte Schuster vor Vorverurteilungen, wie im Fall der Selbstanzeige von Steuersünder Uli Hoeneß, ehe der Fall überhaupt juristisch aufgearbeitet wurde.

Ehrungen: Für 60 Jahre Parteizugehörigkeit zeichnete Kreisvorsitzender Schuster Theo Brunner und Gerhard Lais aus. Für 40 Jahre geehrt wurde Gertrud Fräulin. Auszeichnungen für 25 Jahre erhielten Gisela Mayer,Hanspeter Kummerer, Karl Lorenzen und Albert Zettler.

Autor: Paul Berger