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09. Februar 2012
Gewaltfrei feiern an Hemdglunki
Präventionskonzept für Zell.
ZELL (BZ). Schlägereien, Provokationen, Gewaltdelikte, starke Verunreinigungen haben in den vergangenen Jahren besonders an Hemdglunki stark zugenommen. Deshalb hat die Narrenzunft Zell in Zusammenarbeit mit der Polizei ein Präventionskonzept erstellt.
Die Problematik der zunehmenden Gewalt bei Jugendlichen, Heranwachsenden und jungen Erwachsenen ist in Zell bekannt. Im Januar fand ein Gespräch mit der Polizei, Wirten und Veranstaltern, Fastnachtsgesellschaft und Stadtverwaltung statt.
Durch ein gemeinsames Vorgehen soll versucht werden, junge Menschen von Gewalttätigkeiten abzuhalten, das positive Image der Fastnachtsveranstaltungen zu erhalten, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und den Gewalttätern die "rote Karte" zu zeigen.
Die Umsetzung dieser Ziele erfolgt in Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, der Fastnachtsgesellschaft, den Gastronomiebetrieben und privaten Veranstaltern sowie der Polizei. So wird weiterhin die konsequente Beachtung der Jugendschutzbestimmungen verfolgt, die polizeiliche Präsenz wird gegeben sein, die Gaststättenbetreiber und Veranstalter werden Ordnungsdienste einsetzen und die Sperrzeit beginnt an Hemdglunki um 4 Uhr früh.
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Kommt es trotz aller Prävention zu negativen Auswüchsen oder Gewalt, werden diese Straftaten/Ordnungswidrigkeiten strikt verfolgt. Mögliche Konsequenzen sind dann auch die Erteilung polizeirechtlicher Aufenthaltsverbote, Meldung der Gewaltdelikte an die Führerscheinstelle, Haus-/Betretungsverbote für öffentliche Gebäude, Verständigung der Erziehungsberechtigten. "Prävention, so gut es geht, doch mit Entschlossenheit auch Konsequenz, wenn alles nichts nützt", lautet die Devise. Schließlich möchte die große Mehrzahl junger Fest- oder Gaststättenbesucher ein friedliches Miteinander.
Autor: bz
