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20. Januar 2010
Zeller Haushaltsdebatte
KOMMENTAR: Alles hat zwei Seiten
Ein sensibles Vorgehen angesichts der prekären Haushaltslage wurde im Zeller Gemeinderat vom Bürgermeister verlangt, indem er auf die ihm zustehende Gehaltserhöhung für die zweite Amtszeit verzichtet. Dass aber die Arbeitsplätze in der geriatrischen Reha quasi schon verloren gegeben werden, bevor endgültige Entscheidungen getroffen wurden, zeugte in der Debatte am Montag auch nicht von Sensibilität. Zell geht es weiter schlecht, und nur gemeinsam kann es besser werden. Alles hat zwei Seiten: Dass der Erlös aus dem Verkauf des Waldes am Forsthof nun zu einem großen Teil für den Haushaltsausgleich 2010 verwendet werden muss, ist sicher ärgerlich, aber wo hätte man sonst 1,5 Millionen Euro hernehmen sollen? Der Verwaltung fiel wohl nichts ein, aber Vorschläge diesbezüglich waren in den Haushaltsreden auch nicht zu vernehmen.
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Autor: Hermann Jacob
