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26. November 2016

"Mir sin stolz uff Dich"

Mit Hürus "Daniel vom Speckzinken" (Mittelstadt) regierte ein Eigengewächs die Zeller Fasnacht.

  1. 2016 war für die Mittelstädter ein ganz besonderes Jahr, meinen (vorne von links): Axel Umber, Beate Roser, Christoph Greiner, Johanna Schmidt; hinten von links: Thomas Döbele und Benedikt Debes Foto: Privat

ZELL (BZ). Rundum zufrieden mit der vergangenen Fasnachtssaison zeigte sich Mittelstadt-Vogt Christoph Greiner in der Bürgerversammlung. Das Jahr 2016 war für die Mittelstädter ein ganz besonderes Jahr, denn mit Hürus "Daniel vom Speckzinken" war ein Eigengewächs der Vogtei Regent der Zeller Fasnacht.

"Du häsch di Sach bravourös gmacht", sagte Christoph Greiner zu seinem "kleinen" Bruder Daniel und bescheinigte ihm damit eine tolle und würdevolle Regentschaft. "Mir sin stolz uff Dich und sage Vergelt’s Gott für die schöni Zit", so der Vogt weiter.

Einer der Höhepunkt war für Christoph Greiner auch dieses Jahr der Kappenabend, an dem die Mittelstädter ihren Hürus nicht nur stimmungsvoll empfangen haben, sondern ihm auch ein eigenes Hüruslied widmeten. Zudem wurde wieder ein ansprechendes närrisches Programm geboten. Traditionell sind am Kappenabend die Berichte des Polizisten (Axel Umber), der Hebamme (Jutta Pospiech-Ehinger) sowie des Schermuusers (Michael Gehri) zu hören.

Mit ihrer "Speckzinke-Burg" belegten die Mittelstädter am Umzug den 3. Platz bei der Wagenprämierung. Ein großes Kompliment galt dabei der Wagenbauertruppe um Stadtbaumeister Daniel Srock sowie allen Mitwirkenden am Umzug.

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Lob und Dank für ihr fasnächtliches Engagement gab es auch vom Präsidenten der Fastnachtsgesellschaft Zell, Peter Mauthe. Zudem bat er die Mittelstädter um tatkräftige Unterstützung am großen Freundschaftstreffen am 21. und 22. Januar 2017. Dort werden die Mittelstädter für den Plakettenverkauf zuständig sein sowie in Kooperation mit Löwenwirt Mike Kiefer ein Festzelt im "Löbehof" mit Bierbrunnen, Bar und Live-Musik bewirten. Bei den Teilwahlen gab es gleich drei Änderungen, nachdem sich Vizevögtin Beate Roser und Gemeinderat Thomas Döbele nicht mehr zur Wahl stellten. Während Beate Roser ihr Amt 14 Jahre lang ausübte, gehörte Thomas Döbele gar 29 Jahre dem Mittelstädter Gemeinderat an. Hiervon sechs Jahre als Wagenbaumeister, acht Jahre als Vogt und 15 Jahre als Beisitzer. Die Versammlung wählte den bisherigen Gemeinderat Axel Umber einstimmig zum neuen stellvertretenden Bürgermeister. Zu neuen Gemeinderäten wurden Johanna Schmidt und Benedikt Debes gewählt, die das Mittelstädter Ratsgremium damit deutlich verjüngen.

In ihren Ämtern bestätigt wurden zudem Ratsschreiberin Sandra Metzger, Wagenbaumeister Daniel Srock sowie die Gemeinderäte Daniel Greiner und Carina Srock. Zu Kassenprüfern wurden Heinrich Leimgruber und Thomas Döbele bestellt.

Autor: bz