Neue Lust am Wagenbau

Paul Berger

Von Paul Berger

Fr, 30. November 2012

Zell im Wiesental

Bei der Narrenzunft Atzenbach seht auch künftig der Spaß an der Sache im Vordergrund.

ZELL-ATZENBACH. Völlig neu entdeckt hat man in Atzenbach die Lust am Wagenbau. Erstmals nach sehr langer Zeit tauchte bei den Umzügen 2012 die Atzenbacher Zunft wieder mit einem eigenen Wagen auf. Dies soll auch in Zukunft beibehalten werden, versprach Vögtin Nicole Laile bei der Hauptversammlung.

Begleitet wurde der närrische Zug von den beiden Häsgruppen "Beeriwiiber" und "Schönebuche-Lotzis" und einer stattlichen Wichtelschar. Obwohl dafür vergangene Fasnacht rund 1800 Euro aufgewendet wurden, wie Kassenverwalterin Manuela Kurz berichtete, will Atzenbach in Zukunft mit einem Umzugswagen dabei sein. Im Blick stehe dabei nicht unbedingt die Platzierung. "Wichtig ist, das Ganze macht Spaß", sagte Nicole Laile. Ein besonderes Dankeschön richtete die Atzenbacher Vögtin an die Wagenbauer der Zunft sowie den Besitzer der zur Verfügung gestellten Werkstätte und den Transporteur des närrischen Gefährts.

Zahlreiche Auftritte, angefangen von einem bombastischen Bunten Abend, mit dem der Reigen der Zeller Kappenabende startete, bis hin zum traditionellen Schiibeschlaa am Gliehen zeigten laut Bericht von Schriftführerin Bärbel Fritz erneut: Fasnacht ist ein Riesenspaß. Diesen wollen sich die 36 Aktiven auch künftig nicht nehmen lassen. Für FGZ-Vize Christoph Rudiger gehört Atzenbach zu den besonders aktiven Fasnachtsgemeinden in der Schwanenstadt. Seine Zustimmung finden auch die beiden Häsguppen Beeriwiiber und Schönebuche-Lotzis, die mittlerweile ein fester Bestandteil der Atzenbacher Zunft sind.

Ein dickes Lob für die Fasnächtler im Dorf gab es auch von Ortsvorsteher-Stellvertreter Arno Zimmermann und Musikvorstand Harald Kiefer. "Was ihr auf die Beine stellt, isch e ganz tolli Sach", sagte Zimmermann. Das einwandfrei funktionierende Miteinander will die Zunft auch beim bevorstehenden Dorfjubiläum 2013 unter Beweis stellen. Nicole Lailes Dank galt vor allem Manuela Kurz, die 18 Jahre lang vorbildlich die Finanzen der NZA verwaltete. Ebenfalls ein Dankeschön ging an den scheidenden Vize-Vogt Marco Sigg sowie Schriftführerin Bärbel Fritz, die sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl stellten.

Wahlen: In ihrem Amt als NZA-Vögtin bestätigt wurde Nicole Laile. Neu im Führungsteam sind: Tobias Zimmermann (Vize-Präsident), Marianne Ruh (Schatzmeisterin),Tanja Wagner (Schriftführerin), Stefanie Gerspacher (Zeremonienmeisterin) sowie Simon Waßmer (als Wagenbaumeister). Ferner wurden Daniela Röhrig und Andreas Muckenhirn zu Kassenprüfern bestellt.