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23. April 2010
Verjüngungskur an der AWO-Spitze
Beate Senn übernimmt von Karl Argast den Vorsitz an der Spitze der Zeller Arbeiterwohlfahrt / Mitgliederzahl stagniert.
ZELL. Der Vorstand der Zeller Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat sich verjüngt. Mit der Wahl von Beate Senn zur neuen Vorsitzenden ist der Generationswechsel vollzogen. Der bisherige Vorsitzende Karl Argast trat nicht mehr zur Wahl an.
"Ich hab' das Amt von Anfang an als Übergang gesehen", erklärte der scheidende Vorsitzende in seinen Abschiedsworten. Im Vorstand und Kreisvorstand werde er sich weiterhin engagierenIn Zeiten der globalen Banken- und Finanzkrise seien caritative und soziale Einrichtungen wieder im Aufwind, stellte Argast fest und begrüßte die Bestrebungen der neuen AWO-Kreisvorsitzenden Jana Zirra, in Sachen Kinder- und Jugendarbeit aktiver zu werden: "Hierdurch kommt die AWO ihrem Anspruch, Anwalt der Kleinen und Schwachen zu sein, wieder ein Stück näher".In Zell liegt der Schwerpunkt bislang auf der Seniorenarbeit, doch beziehen Beate Senn und Heike Brunner seit geraumer Zeit Realschüler in die Arbeit mit ein. Die Realschüler beteiligen sich im Rahmen ihres Fachs "Soziales Engagement' unter anderem an Verkaufsständen der AWO, durch die die Mittel für caritative Aktivitäten erwirtschaftet werden. Die AWOgab im vergangenen Jahr allen vier Zeller Kindergärten einen finanziellen Zustupf und ermöglichte mit 210 Euro Kindern aus einkommensschwachen Familien die Teilnahme am Schullandheimaufenthalt. 1021 Euro gingen an die Seniorenhilfe. Vor Ostern besuchten AWO-Mitglieder wieder betagte Zeller, die in Schopfheimer Alten- und Pflegeheimen wohnen.
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Aktiv war die AWO mit Ständen an Chilbi, Fasnachts- und Adventsmarkt, vor dem Edeka-Markt und bei der gut besuchten Adventsfeier in der Begegnungsstätte im Bürgerheim. Die von AWO und dem Förderverein für das Bürgerheim betriebene Begegnungsstätte wird demnächst fünf Jahre alt. Wie Kassenführer Michael Bährle erläuterte, sei hier trotz guter Umsatzzahlen der Gewinn in 2009 für beide betreibenden Vereine so niedrig ausgefallen, dass die Preise leicht angehoben werden mussten.
Die Kassenstände des Vereins und der Begegnungsstätte verzeichneten einen leichten Zuwachs. Zuwachs bei den Mitgliederzahlen indes gibt es nicht. Hier, so Argast, müsse unbedingt etwas getan werden, auch für die Landessammlung brauche man mehr Helfer. Um den Kontakt untereinander zu fördern, werde es künftig alle zwei Monate eine AWO-Sitzung geben, kündigte die neue Vorsitzende Senn an.
Ehrungen: Für 40jährige Mitgliedschaft ehrte Argast Margarete Wisser, für 25jährige Mitgliedschaft zeichnete er Gritle Albrecht und Herbert Sütterle aus. Peter Kiefer, Leiter des Zeller Pflegeh
Autor: Silke Hartenstein
