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22. September 2016

Wo der Schuh drückt: Kritik an Kommunikation und Sauberkeit

Fazit zum Abschluss der CDU-Tour de Zell / Textilmuseum und Wohnungsbau waren Stationen zum Schluss / Voll des Lobes über das Freibad.

ZELL (hjh). Die guten Geister des Textilmuseums werben um Reisegruppen und suchen Weber(innen), die in der Lage sind, die alten Webstühle und Maschinen im Textilmuseum zu bedienen. Beim Besuch der Teilnehmer der CDU-"Tour de Zell" kurz vor dem Zieleinlauf lobte Thomas Döbele die ehrenamtlichen Bemühungen zahlreicher engagierter Mitglieder des Fördervereins, die sich zunehmend auszahlen.

Über 3000 Besucher zählte das Museum in diesem Jahr, "Tendenz weiter steigend", sagte Döbele, der sehr viele Schweizer begrüßen, aber auch Schulklassen willkommen heißen konnte, die hier ihre Klassentreffen organisieren. In diesem Jahr habe der Verein 260 Busunternehmen angeschrieben und Führungen angeboten, weil sich die natürlich prima rechnen und wesentlich lukrativer seien als der Verkauf von Einzelkarten zu den normalen Öffnungszeiten des Museums, das mit Eberhard Färber (München) und Peter Köchlin (Basel) nach wie vor zwei unverzichtbare Gönner und Förderer zur Seite hat. Doch es fehlt an aktiven Helfern, an Menschen, die dazu in der Lage sind, die alten Maschinen vorzuführen, die Freude am Spiel mit Schiffchen, Spulen, Garn und Schussfaden haben und damit dazu beitragen, die Vergangenheit der Textilindustrie in der Schwanenstadt lebendig zu halten. Nächste Station der Tour war Bernd Schneiders Neubau in der Schönauer Straße. Sieben "bezahlbare" Eigentumswohnungen à 108 Quadratmeter sind dort im Bau, und alle – so Schneider – sind inzwischen verkauft – für den CDU-Ortsverband und seine Stadträte ein Zeichen dafür, dass die Bevölkerungszahlen wieder zunehmen und dass großer Bedarf an familiengerechtem Wohnraum vorhanden ist. Die Stadt müsse die Zeichen nicht nur im Zentrum, sondern auch in den Ortsteilen erkennen und handeln, ehe es junge Familien in andere Städte zieht. Endstation der Tour de Zell 2016 war das Gasthaus "Löwen", wo Ortsverbandsvorsitzender Klaus Wetzel ein kurzes Fazit zog. Die CDU wollte wissen, wo "der Schuh drückt" im Städtli. Das musste vor allem bei den Ortsvorstehern oder ihren Vertretern teilweise "mühsam herausgekitzelt werden". Bemängelt wurde ganz allgemein die Sauberkeit. Unkraut wachse überall aus den Ritzen, Fastnachtsbrunnen und Schwanenweiher "vergammeln". Die "nicht funktionierende oder zum Teil auch gar nicht vorhandene Kommunikation untereinander und mit den maßgebenden Stellen der Verwaltung" war ebenfalls ein Kritikpunkt. Die CDU hofft, "dass diese Kritik aus allen Teilen der Bevölkerung endlich ernst genommen wird". Mit Ausnahme des Freibades, das von allen Seiten hoch gelobt wurde.

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Termin: Am 25. November kommt CDU-Bundestagsabgeordneter Armin Schuster.

Autor: hjh