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01. Februar 2012
"Zeller Schule" zur Diskussion
Am "Montag im Forum": Gemeinschaftsschule oder was sonst?.
ZELL (jac). "Die Zeller Schule" ist das Thema einer offenen Diskussion, zu der die Stadt in der Reihe "Montags im Forum" am kommenden Montag, 6. Februar, um 18 Uhr einlädt. Es werden zwei Alternativen für die Entwicklung des Schulstandorts genannt: Die Gemeinschaftsschule von Klasse 1 bis 13, oder die Optimierung des bestehenden Angebots im Zeller Bildungszentrum.
Von den betroffenen Eltern und Schülern wolle man erfahren, was ihnen am Zeller Schulstandort künftig besonders wichtig ist, schreibt Bürgermeister Rümmele in der Einladung. Die Stadt wird ihre Überlegungen vorstellen.Man werde in Zell in der gegenwärtigen Diskussion um Gemeinschaftsschulen "nichts über’s Knie brechen", denn eine Veränderung im Zeller Bildungszentrum müsse gut überlegt sein, um das erreichte Niveau nicht zu gefährden.
Am Bestand orientiert: Bei dieser Variante würde die jetzige Ganztagesschule unter einem Dach zu einem noch stärkeren Schulverbund entwickelt: Mit Grundschule, Haupt- und Werkrealschule und einer "richtigen" Realschule, mit integrierter Förderschule und Sprachheilschule.
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Expansion: Bei dieser Variante würde der bewährte Verbund der Zeller Schulen in einer Gemeinschaftsschule inklusive Sekundarstufe 2 (Klasse 11 bis 13) aufgehen. Bei Einbindung der Grundschule gäbe es nur noch eine Zeller Schule mit Unterricht von Klasse 1 bis 13. Von der Grundschule bis zum Abitur oder Fachhochschulreife könnten Kinder somit an der selben Schule bleiben. Das Abitur würde als G-9-Abitur angeboten, "ohne den G-8-Stress", wie Rudolf Rümmele es formuliert. Zu dieser "Zeller Schule" würde auch ein dreitägiger 8-Stunden-Ganztagesbetrieb von Klasse 5 bis 8 gehören.
Die Schulen und der Gemeinderat wollen zunächst die Schülerströme zu den weiterführenden Schulen beobachten, nachdem die Grundschulempfehlung abgeschafft wurde.
Im März 2013 soll dann entschieden werden, ob zum Schuljahr 2014 eine Gemeinschaftsschule eingeführt wird. Vieles deute darauf hin, meint Rümmele. Vermutlich gebe es mittel- und längerfristig dafür auch eine bessere finanzielle Ausstattung .
Autor: jac
