Der Bus von Rosa Parks

Liam Feder und Willi Warnecke, Familienklasse, Karoline-Kaspar-Schule, Freiburg

Von Liam Feder, Willi Warnecke, Familienklasse, Karoline-Kaspar-Schule & Freiburg

Fr, 27. November 2015

Zisch-Texte

Ein Theaterprojekt.

An unserer Schule, der Karoline-Kaspar-Schule in Freiburg, gibt es dieses Jahr ein besonderes Projekt: Die Viertklässler dürfen an einer Theater-AG teilnehmen. Wir 16 Schüler proben einmal in der Woche für das Theaterstück "Der Bus von Rosa Parks" und beschäftigen uns dabei mit dem Thema Ausgrenzung.

Es ist sehr spannend, etwas von Rosa Parks zu erfahren. Sie war eine schwarze Frau, die am 1. Dezember 1955 im Bus nicht für einen weißen Herrn aufgestanden ist. Damals gab es in den USA noch Rassendiskriminierung, das heißt, Schwarze wurden wie Menschen zweiter Klasse behandelt. An vielen Bars hing das Schild "Nur für Weiße", es gab getrennte Schulen für schwarze und weiße Kinder und in den Bussen mussten Schwarze für Weiße aufstehen.

Außerdem sorgte der Ku-Klux-Klan mit seinen weißen Masken für Terror: Sie überfielen nachts Menschen, die sich gegen die Ungerechtigkeiten wehrten, und scheuten nicht davor zurück, jemanden halb tot zu prügeln.

Nachdem Rosa Parks sich geweigert hatte aufzustehen, wurde sie von der Polizei festgenommen. Das führte zu einem Busboykott aller Schwarzen, der ein Jahr dauerte. Ein Jahr nach Rosas Nein wurde die Rassentrennung im Bus aufgehoben.

Unsere Theater-AG geht bis Dezember. Am 18.12. haben wir die Aufführung, als 60. Geburtstagsfeier von Rosa Parks Widerstand.