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06. Juli 2012

"Wir bitten die Bevölkerung um Hilfe"

ZISCH-INTERVIEW mit dem Polizeibeamten Ronny Heinig, der bei der Polizeidirektion Emmendingen arbeitet.

  1. Stand den Zisch-Reportern Rede und Antwort: Ronny Heinig Foto: privat

Die Zisch-Reporter Leon Rees, Jakob Scheer und Elena Seferitis aus der Klasse 4 a der Grundschule Herbolzheim haben sich mit dem Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit der Polizeidirektion Emmendingen, Ronny Heinig, getroffen, um mit ihm über die Arbeit bei der Polizei zu sprechen.

Zisch: Im Rahmen des Zischprojektes schreiben wir über Polizeiberichte in der Badischen Zeitung. Deshalb interessiert uns natürlich sehr, wer diese Berichte schreibt und wie sie in die Zeitung kommen.
Ronny Heinig:
Die Berichte der Polizisten werden von mir und zwei weiteren Kollegen gesichtet und dann ins Presseportal gestellt. In diesem Internetportal können sich die Zeitungen sowie die Radio- und Fernsehsender die Berichte raussuchen, die für sie interessant sind.

Zisch: Warum werden überhaupt Polizeiberichte veröffentlicht?
Heinig: Wir wollen, dass die Bevölkerung informiert ist und bei manchen Fällen bitten wir die Bevölkerung auch um Mithilfe. So können wir Hinweise bekommen, die zur Aufklärung beitragen. Deshalb stehen unter einigen Berichten auch unsere Telefonnummern.

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Zisch: Welchen Schulabschluss braucht man, um Polizist zu werden?
Heinig: Man benötigt die mittlere Reife oder das Abitur. Dann kann man nach verschiedenen Tests die Ausbildung beginnen. Diese dauert 30 Monate.

Zisch: Wollten Sie schon immer Polizist werden?
Heinig: Nein, zuerst hatte ich einen reinen Bürojob. Das war mir auf Dauer zu langweilig. Deshalb habe ich mich zu einer weiteren Ausbildung als Polizist entschlossen.

Zisch: Polizisten müssen ja sehr fit sein. Was tut man dafür, um das zu bleiben?
Heinig: Wir haben regelmäßig Dienstsport und trainieren Selbstverteidigung.

Zisch: Was war Ihr spannendster Fall?
Heinig: Das kann man so nicht beantworten. Im Laufe der Jahre hatte ich sehr viele spannende Fälle. So hatten wir schon Verfolgungsjagden oder Einbrecher, die wir auf frischer Tat ertappten. Manchmal passieren aber auch sehr traurige Fälle. Besonders dann, wenn Menschen verletzt werden oder sogar zu Tode kommen.

Autor: bex


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